Lyriker, Puppenspieler und Pädagoge: Rudolf Otto Wiemer
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Auf der Straße lag ein Heftchen, grün, mit einer abgefressenen Ecke (dafür hätten meine Nymphensittiche verantwortlich sein können), voll mit Texten, die ich so gerne weiterverbreiten möchte. Schon 1986 wurde es in Stuttgart gedruckt, am 7. Juli 2015 habe ich es vor dem großen Regen gefunden.
ich würde sagen wir sollten
ich sollte meinen wir hätten
ich hätte gedacht wir könnten
ich könnte schwören wir möchten
ich möchte annehmen wir müßten
ich müßte glauben wir würden
ich würde sagen wir müßten
ich müßte meinen wir möchten
ich möchte glauben wir könnten
ich könnte schwören wir hätten
ich hätte gedacht wir sollten
ich sollte glauben wir würden
ich würde sagen wir dächten
ich dächte das wär’s
würde ich sagen
Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste Stuttgart (Hrsg): Für jeden neuen Tag 15. S. 8
Nachdruck aus Rudolf Otto Wiemer: beispiele zur deutschen grammatik
© wolfgang fietkau verlag Berlin, 1971
Keine Ahnung, ob die Quellenangabe nun ganz korrekt ist. Auf der Website des 1998 verstorbenen Autoren ist das Buch aufgeführt, auch der Link zum Verlag stammt von dort.
Und es klingt vor mich hin gemurmelt eindeutig möglich. (Und wieder so ein Autor, der bisher völlig an mir vorbeiging.)
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. Juli 2015 2015 waren eine ruhige Frühschicht, der fertige Buchfink und die angenehmen Temperauren.
Tageskarte 2015-07-09: Die Vier der Stäbe.


Mag ich 😉
Na und ich erst.
Kennst Du den Arbetstitel meiner Biografie: „Wäre ein Leben in konjunktiver (Un-)Möglichkeit vielleicht möglich?“
Ja, das wäre möglich, aber nein. Also ähm, nein, ich kenne das nicht. 😉
Ja, schon Heinrich Böll erkannte: „Es wird etwas geschehen“ ^^
Da hast du ja eine Schatzkiste geöffnet. Sehr schöner Text 🙂