Nun verrate ich Euch von der Angst vor dem Luxus des Zuviel
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Nun verrate ich Euch Lesenden
Denen meine Phantasie gerne
Kleine Streiche zu spielen versucht
Etwas über meine Schreib-Technik
An meinem Computer habe ich
Einen eig’nen Metaphernspeicher
Auf dem tausende Bilder ruhen
Auf ihre Umschreibung noch wartend
Da fällt mir bei der Betrachtung auf:
Verben versuchte ich noch niemals
Aufzuheben oder zu schützen
Vor Verwendung im falschen Falle
Wegwerfworte wie Einweggeschirr
Zwischen Feuer und Abfall wählend
Angeheftet an Bild und Rahmen
Niedergeworfen und -geschrieben
Einstweilen schwelge ich im Luxus
Dessen Fülle mir auch Angst einjagt
Vieles wird ungenutzt vergammeln
Bildlich gesprochen tief vergraben
Doch hoffe ich auch für die Zukunft
Auf regen Austausch zwischen dem Kopf
Und dem Speicher und auch dem Papier
Die externe Festplatte als Ziel
Und die Welt ist
derWegistdasZielunerreicht
Von den 21.681 Dateien sind 436 komprimierte Archive, in denen nocheinmal 7013 Bilder stecken. Und beinahe täglich wächst ihre Zahl. Wie auch die Zahl der Anfänge in Kladden und auf Zetteln, deren Chance auf Fertigstellung oder Veröffentlichung gen Null tendiert.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 19. Mai 2015 war das Ausschlafen bis weit nach elf Uhr (beinahe 10 Stunden am Stück).
Tageskarte 2015-05-20: Der König der Stäbe.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Hihi, kenn ich sooo gut!