Schwer anzunehmen
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Du haderst mit dem Schicksal, weil es Dir nie schenkt, was Du Dir wünschst?
Sieh bitte genau hin: Es bringt Dir, was Du tatsächlich brauchst.
Und obwohl ich das weiß, bin ich oft, sehr oft ({nicht nur} anfänglich) enttäuscht von dem, was da kommt.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 18. Mai 2015 waren die genähte Hose, der Mittagsschlaf, die Ruhe.
Tageskarte 2015-05-19: 0 – Der Narr.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Du kannst Hosen nähen? Echt jetzt? Wow!
Und: Ja, das kenn ich auch, das andere.
HNur eine Reparaturnaht, händisch mit Sattlernadeln und doppeltem Sternzwirn. Ganz Hosen anzufertigen ist auch mir nicht vergönnt.Oh, ach, und ich dachte schon … 😉
Oh, oh … Ich hoffe irgendwie, dass dem nicht so ist.
Oh? So viel Schlechtes/Schlimmes?
Mehr als genug. Ich bin sowas wie eine schwarze Witwe :-/
Bracht die aber das Unglück nicht zu anderen Menschen?
Sorry, für meinen Sarkasmus an dieser Stelle: sie tötet ihre Männer … Was ich nicht getan habe – muss ich nicht erwähnen, oder? Die kommen mir irgendwie von allein „abhanden“.
Ging mir mit meinen Weibern genauso. Nu: trage ich daran die alleinige Schuld? Mitnichten.
Hm … Also mit anders abhanden, meinte ich schon sterben :-/ aber nein, ich habe da keine Schuld dran. Nur auf deinen Post bezogen, ist das schwer anzunehmen … 😉
Wer weiß das schon so genau, wenn mensch eben nicht an die große Schicksalsaufgabe glaubt, dann ist mein Post bzw. was er aussagt tatsächlich kaum akzeptabel
Ich kann nicht sagen, dass ich nicht dran glaube. Es wirft sich nur die Frage nach dem Sinn dahinter auf …
Die Gottersfrage … ja.
Stimmt. Nett formuliert, aber ich gehe da nicht mit. Schon allein das S. — Nee! Tipp: kleine Brötchen schmecken besser. Mehr Kruste.
Ich hasse knusprige Brötchen! Ehrlich, ich mag die vom Vortag lieber. Ebenso ist ganz frisches Brot eher selten bei mir zu finden.
Schkicksal als philosophisches Prinzip (bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgend) ist schwer, sehr schwer zu widerlegen.
Ach, aber was lässt sich daran denn belegen? Die Beweislast liegt ja erstmal bei dem Protagonisten, oder? Die beste Erklärung jedenfalls scheint mir das S. nicht zu sein, allenfalls die bequemste.
Eine Theorie wird solange als hinreichend angesehen, bis sie widerlegt ist. Das ist eines der Pinzipien der Wissenschaften, WIMRE.
Poetisch formulierte meine Sätze Gottfried Herder.
Ich weiß nicht, ob ich einem philosophischem Diskurs zum Schicksal gewachsen bin, habe allerdings ganz eigene Erfahrungen damit …
… eher wohl, bis ihre Befürworter ausgestorben sind. Rationale Übergänge zwischen den Paradigmen sind dann, so scheint es, eine Sache der Nachwelt. Aber die Erfahrungen mit dem S. stellen offenbar auch eher Konstruktionen im Nachhinein dar. Das jedenfalls, worin wir uns bewegen, ist gewiss zu wunderbar für einfache Berechnungen, und wer daran Erwartungen knüpft wie ein Spieler, mag überrascht werden. Ohne Erwartungen scheint es aber auch nicht zu gehen. Sie sind der Stoff hinter dem Stoff und machen Geschichte mit allen ihren Unwägbarkeiten. Immer wieder staunenswert.