Zum freien System zurückgekehrt
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Es ist geschafft. Endlich. Und es hat ganz schön lang gedauert. Mein neues Computerlein (wieder ein Notebook, Ausstattung für mich und meine Zwecke völlig ausreichend) ist von Windoof 8.1 befreit und zeigt mir beim Start einen wundervollen, herrlichen, blauen Fedora 20 Startbildschirm.
Endlich. Endlich wieder ein installiertes LINUX und nicht immer nur KNOPPIX – allerdings ist KNOPPIX auf einem USB-Stick tatsächlich eine sehr angenehme Möglichkeit, wirklich komfortabel und sicher zu arbeiten. Auf meinem Netbook allerdings reichte der Arbeitsspeicher nicht aus, um es vollständig aus selbigem ausführen zu lassen. Dadurch war es eben … laaaaaaaaaaaaaangsaaaaaaaaaaaam.
Wer seit Jahren mit einem modernen Waschvollautomaten zugange ist und für einige Monate auf dieses Gerät verzichten und dafür wieder mit der WM 66 und einer Tischschleuder arbeiten muß(te), wird meine Freude verstehen: Der WVA ist wieder da; und es ist sogar ein modernerer, besserer als der letzte! Oder der Autofahrer, der als Mietwagen vielleicht eine Kiste (Fiat Panda, Seat Marbella und wie sie noch alle hießen) fahren mußte und jetzt das Nachfolgermodell seines Autos erhalten hat …
Fedora also. Im Original ausschließlich freie Software. Deshalb braucht es noch ein Weilchen, bis alles wieder so ist, wie ich es benötige. Fürs Radio muß ich nämlich mit MP3-Dateien arbeiten können, und MP3 ist ein vom Fraunhofer-Institut patentiertes Verfahren und Format, also nicht frei. Aber dieser Artikel hier, dieser Text entstand schon auf der neuen Maschine und wurde auch von dort hochgeladen.
Es tut gut.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 17. September 2014 war das fertige System und der späte Abend.
Tageskarte 2014-09-18: Das As der Kelche.
© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Immerhin hättest du mit der WM 66 Würstln warm machen oder einwecken können :-).
Tschüssi Brigitte
Einwecken kenn ich ja auch noch. Aber wir haten nie Bedarf an einem so großen Wurstkessel …
P.S.: Bei Forons hab ich von 90 bis 93 mit an der Computeranlage zur Fließbandsteuerung rumgefrickelt als Programmierer …
fedora statt ubuntu? was sind die vorteile? ich muss wohl demnächst auch ein neues rechnerlein haben (ausser es gelingt uns, dem aktuellen das gedächtnis zurückzugeben/resp. eine neue festplatte eunzubauen und ihn neu aufzusetzen). aus geschäftsgründen wäre es für mich gut, parallel windoof drauf zu haben, v.a. wegen word (lektorate, kompatibilität zu den kundInnen).
was könntest du da empfehlen?
und was kann fedora besser als ubuntu? dankbar für tipps.
grüessli 🙂
Oh weh. Ich bin es gewoht, es hat (glaube ich) mehr Sicherheit, KDE als Oberfläche, Ubuntu kenn ich nicht, wollte es nie testen. Und: Im Ur-Zustand hat Fedora nur freie Software …
Reine Geschmackssache, denke ich.
Empfehlen kann ich, mit dem Gewohnrten weiterzuarbeiten und etwas anderes vllt. als Live-System (USB-Stick, CD, DVD) zu testen.
hat fedora die gleichen programne wie ubuntu?
ich bin eigentlich zufrieden mit ubuntu, nur eben: im moment hat mein laptop das gedächtnis verloren. (initrams oder so …). grmpf.
bin froh, wenn dann endlich mal alles wieder rund läuft bei meiner technik! schön, dass das bei dir wieder so ist! *michmitfreu*
Bestimmt nicht – das ist ( auch) ,von der verwendeten Oberfläche abhängig.
Möge der Große Byteschieber Dir wohlgesonnen sein!
ah so?! hm – daaaanke und dito!
Meine Glückwünsche zum neuen Petze 😉
Viel Erfolg und Freude damit <3
Bärbel
Auch wenn ich von dem Ganzen nur sehr wenig verstehe, so freue ich mich für Dich. 🙂
Naja, ich hab eben kein WIndoof mehr, sondern ein Betriebssystem, das ich nicht bezahlen muß — und auch die Software ist i.d.R. kostenlos erhältlich.
Ich weiß schon. Ich meinte damit nur, dass ich mich mit anderen Betriebssystemen gar nicht auskenne. Naja, mit Windoof auch nicht wirklich. 🙂