Ein Tagebucheintrag

Der Alltag, der graue Alltag.

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Wow. Ich plane tatsächlich zwei bis sogar vier Wochen voraus Termine und Schichten für mich. Auch die Wochenendgestaltung wird vorgemerkt. Nie hätte ich geglaubt, daß das wirklich notwendig werden wird. Aber es ist notwendig, und irgendwie ist es auch gut so.

So ganz nebenbei habe ich gestern noch geputzt im Sender. Dabei habe ich festgestellt, daß der Kühlschrank auch innen weiß ist! (Das war sehr notwendig. Jemand von den Radiomenschen legt etwas anderes als Getränke hinein und vergißt es dann viel zu häufig im Kühlschrank. Da waren zum Beispiel – ach, damit verschone ich die Welt lieber. Und weil sich niemand so wirklich verantwortlich fühlt[e], wurde der seltsame Inhalt mehr und mehr und mehr. Dann lief hier was aus und dort begann etwas wegzulaufen … Damit ist es jetzt erstmal vorbei.)

Jaja, und dann hat mich der Technik-Chef plötzlich als seinen Stellvertreter zur Dienstberatung geschickt … Uff. Was soll’s, ich habe es ja geschafft. In der Materie “Technik” stecke ich ja tief genug drin, damit habe ich ja täglich zu tun. Man wächst ja an seinen Aufgaben. So seltsam es klingt, aber ich traue mir mittlerweile schon viel mehr zu als am Anfang des Monats. Und ich habe meine Vorliebe für den Frühdienst ab 6.30 Uhr entdeckt.

Pffft. Alles nur Dinge “von der Arbeit”. Wo bin ich, der ich gerne phantasiere, schwadroniere, erzähle? Ich geh mal nach mir suchen.

Gute Nacht.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 25. März 2014 war die geschaffte Arbeit und der plötzliche Zuwachs an Verantwortung (der mich sogar zufriedenmachte).
 
Tageskarte 2014-03-26: VII – Der Wagen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Ein Tagebucheintrag

  1. Amelie sagt:

    Vorliebe für den Frühdienst ab 6.30 Uhr … Emil, ich erkenne Dich ja kaum wieder 🙂

  2. Sofasophia sagt:

    wenn man eine arbeit so mag und beherrscht, ist sie eben nicht “nur arbeit”, sondern teil von dir – diese identifikation macht den unterschied zwischen beruf und berufung.
    dass du um 6:30 schon gerne arbeitest, beweist das doch … 🙂
    (ob es etwas gibt, dass auch ich um 6:30 schon mag? schreiben höchstens, wie genau jetzt: 6:30 zeigt mein handy!!!)

  3. Gabi sagt:

    Warum nicht von der Arbeit. Es scheint Dir doch auch Spaß zu machen und das ist gut so.

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