Wohin (Nº 364)

Hallo, Sie da!

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Ähm – hallo? Sie da, hallo, Sie! Ja, Sie meine ich! Jetzt schaun Sie doch nicht so. Ich möchte doch nur etwas fragen. Und weil ich Sie die ganze Zeit hier gesehen habe, denke ich, daß Sie mir diese Frage durchaus beantworten können. Naja, wenn Sie schon die ganze Zeit hier waren. Dann haben Sie doch bestimmt auch einiges gesehen. Also, Sie, jetzt sagen Sie mal. Hier soll ein ganzes Jahr vorbeigegangen sein. Haben Sie das gesehen? Haben Sie gesehen, wo es hin ist? Jaja, ich habe es noch ankommen sehen, genau hier, vor 364 Tagen. Jaaaa! Genau hier. Und nun – schwupp! – ist es weg. Das ganze Jahr! Einfach so! Das kann doch nicht sein!? Haben Sie vielleicht gesehen, wo es hin ist, dieses Jahr? Hey!? Sie! Ich frage Sie was, da können Sie doch nicht … Sie können sich doch nicht so einfach davonschleichen! Hallooooo! Bleiben Sie hier! Sie! Sie da!

Und ich möchte doch nur soooo gerne wissen, wo dieses Jahr hin ist!?

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 29. Dezember 2013 waren leckere Soljanka aus dem Gefrierfach und ein ruhiges, gutes Gewissen.

© 2013 – Der Emil. Der Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Wohin (Nº 364)

  1. Ich nicht! Ich bin froh, dass es vorbei ist. Aber gut für Dich, eine potentielle Antwort mehr für Dich! ;o)

  2. Sofasophia sagt:

    🙂

    ich glaube, es hat zeit totgeschlagen. wer weiß? um die ecke ist es, guck dort hinten reitet es dem sonnenuntergang entgegen.

    • Der Emil sagt:

      „Johnny, sattle die Hühner, wir reiten nach Texas, die Sonne putzen …“ Und vielleicht sehen wir dort auch dieses verschwundene Jahr
      😉

  3. Die Jahre vergehen schnell. Insgesamt gesehen viel zu schnell. Was 2013 angeht, schließe ich es gerne schnell ab und freue mich über einen frischen Anfang.

  4. Frau Momo sagt:

    Ja, wo ist es geblieben….. bei uns war viel los dieses Jahr, gutes und schlechtes, aber es war ein aufregendes Jahr. Schaun wir mal, wie das nächste wird.

  5. Ulli sagt:

    so reihen sich die verschwindenden Jahre aneinander, fast könnte man atemlos werden, wären da nicht die besonderen Augenblicke eines jeden Jahres, die sich noch einmal bei der Rückschau zeigen, die davon erzählen, dass es wieder einmal bunt und reich war, mit allen Lücken dazwischen, die ich Alletage nenne …
    ich trauere 2013 nicht nach, es war für mich ein Jahr voller Hürden, aber eben auch mit manch Wunderbarem! Sehr gerne schaue ich schon auf 2014, auf meinen Umzug, mein neues Häuschen, das ich jetzt schon im Geiste renoviere und einrichte …

    ich weiß auch noch gut, wie es heute vor einem Jahr war …

    herzliche Grüße
    Ulli

    • Der Emil sagt:

      Die Alletage sind es wohl, für die mir die Erinnerung nicht deutlich genug ist … (Und auch die besonderen Augenblicke entschwinden mir immer öfter, befürchte ich.)

      Deshalb weiß ich nicht, ob ich ihm nachtrauern darf oder nicht

  6. Anna-Lena sagt:

    Ich bin froh, wenn es gaz um die Ecke verschwunden ist, es war unterm Strich kein gutes Jahr für uns. Aber das neue wird besser, ich fühle es….

    • Der Emil sagt:

      Und Du erinnerst mich wieder an das Lied von Tamara Danz: „Alles wird besser, alles wird besser — aber nichts wird gut.“ Und vier von sechs bisherigen Kommentatoren fanden 2013 nicht gerade gut … schon seltsam.

  7. Gabi sagt:

    Ja, das würde mich auch interessieren. Und wo überhaupt all die Zeit bleibt, die immer schneller wie im Flug vergeht.

    • Der Emil sagt:

      Weißt Du, ich stelle dieses Immerschnellerwerden ja auch fest. Wieso aber ist das so, oder wieso kemmt es uns so vor? Ich hab schonmal darüber geschrieben, muß aber nochmal darüber nachdenken.

      • Gabi sagt:

        Ich weiß es nicht und ich denk da auch immer wieder drüber nach. Kann es sein, dass sich mit den Jahren unser Zeitgefühl ändert? Mir kommts manchmal so vor. Oder sind wir langsamer geworden und brauchen für alles länger als früher? Und dadurch vergeht die Zeit so schnell?
        Es heißt ja immer, dass es sehr wohl mit dem Alter bzw. besser gesagt, mit der Zeit, die wir in der Vergangenheit schon erlebt haben, zusammenhängt.
        Ein Jahr ist für ein 10jähriges Kind ja 1/10 der Zeit, die es erlebt hat und für mich nur 1/53. Dadurch vergeht das Jahr für das Kind gefühlt langsamer, als mir. – So hab ichs mal gelesen.
        Oder ist es so, dass man als junger Mensch ja annimmt, noch sehr viel Zeit vor sich zu haben und dadurch vergeht sie langsamer. Ich hab meine längste Zeit ja schon hinter mir und vermute in der Zukunft nicht mehr so viel Zeit zu haben und denke darum, sie verfliegt so schnell.
        Oder ist es die Unbeschwertheit der Jugend, dass man nicht alles so genau in der Zukunft plant und ist dadurch unbeschwerter.
        Oder wir halsen uns schlicht und einfach immer mehr auf, sodass wir immer weniger Zeit haben.

        Das Zeitgefühl ist ja auch was relatives. Erlebt man was schönes, vergeht sie viel zu schnell. In negativen Situationen, wenn man z.B. ungeheure Schmerzen oder so hat und man darauf wartet, dass es besser wird, scheint die Zeit still zu stehen.

        Ich wollt auch schon mal darüber schreiben. Aber was soll ich sagen: ich komm nicht dazu. 🙂

  8. irgendlink sagt:

    Die Sache mit der gefühlt schneller werdenden Zeit – je älter desto schneller – wurde glaube ich mal in einer Wissenschaftssendung erklärt. Es hat etwas mit der zur Verfügung stehenden Restzeit zu tun, die sozusagen als Meter dient, dessen Größe aber nicht fix ist. Die gefühlte Länge eines Zeitraums wird aus der Spanne des durchschnittlich zu erwartenden Restlebens ermittelt. Je kleiner der Meter, desto schneller fühlt sich auch die Zeit an. Vielleicht wurde es von Harald Lesch erklärt?
    Ne. 2013 war mies. Aber das hab ich schon vergessen. Was zählt ist die Gegenwart. Also dann: auf Jetzt.

    • Der Emil sagt:

      Das wäre eine Erklärung (und ja, das klingt nach Harald Lesch 😉 ).

      Mies? Eher in weiten Teilen nichtssagend war es für mich.

      Auf das Jetzt! *pling*

    • Gabi sagt:

      Danke. So wie Du es geschrieben hast, so ähnlich meinte ich es auch. Ich kann das nur leider nicht so gut in Worte fassen. 🙂 (Sorry für meine Einmischung).

  9. Gudrun sagt:

    Dann werde ich mal in deine Blogstatistik ein bissel eingreifen, gell. Ich fand das Jahr nicht schlecht. Es sind zwar auch ungute Dinge passiert, aber mit denen bin ich ganz gut fertig geworden. Nur chronischen Zeitmangel habe ich ständig. Das war schon immer so und wird wahrscheinlich auch so bleiben.
    Ach, Emil, trauere dem alten Jahr ruhig einwenig hinterher. Es hatte bestimmt auch ganz gute Momente. Ganz bestimmt.
    Gruß von nebenan.

    • Der Emil sagt:

      Beinahe hätte ich jetzt bei Dir angerufen. Das Jahresende hatte/hat noch eine sehr schöne Überraschung für mich bereitgehalten 😉

      • Gudrun sagt:

        Siehste! 🙂
        Hättest du mal wirklich angerufen. Die Nächte waren jetzt immer recht kurz. Der Jan und ich hockten immer sehr lange am Rechner. Ich muss das nutzen, dass ich ihn mal hier habe. In Berlin taucht er eben doch immer mal weg.

  10. Elvira sagt:

    Das Jahr ist bei seinen Verwandten. Froh, uns los zu sein. Da sitzen sie dann, die Jahrhunderte, und fragen dem Neuzugang Löcher in den Bauch. 364 Tage hat es Zeit zu berichten, was ihm so alles begegnet ist. Dann muss es rutschen, denn dann kommt das nächste Jahr angerauscht. Ich frage mich nur, wie das Jahr das macht. Es muss sich ja irgendwie aufteilen, denn es endet und startet ja zu unterschiedlichen Zeiten.
    Ich persönlich lasse das Jahr ohne Groll ziehen. Es hat mir nichts ganz Schlimmes und auch nichts ganz Gutes beschert. Es war einfach freundlich. Und das ist doch schon eine ganze Menge!
    Dir, lieber Emil, wünsche ich, dass Dir niemals die Worte ausgehen, damit ich hier immer wieder gespannt sein darf, was Du ersonnen, ersponnen, gedacht, gedichtet und gesprochen hast. Da das im Prinzip ein doch eher egoistischer Wunsch ist, wünsche ich für alle Deine Pläne viel Glück und Erfolg!
    Liebe Grüße von Elvira

    • Der Emil sagt:

      Eine schöne Idee, die mit den Jahren auf einer Ofenbank (?).

      Ja, das jahr war zwar eher nichtssagend für miich, wie ich oben schrieb, aber Du hast recht: Es war freundlich nichtssagend, brachte nichts wirklich Schlechtes mit sich.

      Und Dein Wunsch ist nicht egoistisch, denn genau das, die nichtausgehenden Worte und Ideen, die wünsch ich mir auch. Vielen, vielen Dank.

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