Die “Raunächte” (Nº 359)

Kurzes Innehalten

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Heut‘ ist die erste “Raue Nacht” – so heißt die Zeit “zwischen den Jahren”. Durchlässig sei jetzt, was die Welten sonst trennt. So manches Wunder kann geschehn, so mancher Zauber sich ereignen. Der “Wilden Reiterei” kann man begegnen.

Aberglaube. Sicher. Und doch steckt in vielen dieser Weisheiten, in großen Teilen des Volksglaubens, immer ein Körnchen Wahrheit. Vielleicht nicht darinnen, wie die Dinge erklärt werden. Aber vielleicht in den Dingen, die wir tun oder lassen sollen.

Die rauchen Nächte, die wie die Adventszeit von Region zu Region unterschiedlich dauern … Zeit der Erinnerung an die Gegangenen. Zeit, in die Zukunft zu sehen; Jede der zwölf Nächte soll Auskunft geben über einen der folgenden zwölf Monate. (Moment: zwölf Nächte? Nun, es zählen die Tage vom 25.12. bis zum 05.01. dazu.)

Also achtet auf das, was geschieht, auf das, was ihr träumt, auf das, was ihr seht und auf das, was ihr gebt. Vielleicht nicht nur an diesen zwölf Tagen.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 24. Dezember 2013 war das Weihnachtsfest, zu dem ich diese Musik hörte:

© 2013 – Der Emil. Der Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Antworten zu Die “Raunächte” (Nº 359)

  1. Gudrun sagt:

    So verschieden ist das. Bei mir ist die erste Raunacht am 21.12. Eigentlich sollte in dieser Zeit alle Arbeit ruhen. Auch gesponnen wurde nach altem Brauch nicht. Bis jetzt hatte ich auch noch keine Zeit dazu, aber ob ich das durchhalte bis zum nächstem Jahr? 🙂 Mit Wolle hatten wir es allerdings auch heute wieder, spät am Abend.
    Gruß von nebenan.

  2. Dann süße Träume und einen schönen 2. Weihnachtstag 😉

  3. Gabi sagt:

    Ich als Stadtkind habe wieder mal kaum Ahnung davon. Aber ich finde diese „Volksglauben“ immer sehr schön.

  4. Amelie sagt:

    Ich haben heute erst Deine letzten Blog-Tage ‚aufgearbeitet‘
    Ich habe noch nie vorher von den Raunächten etwas gehört. Und doch habe ich in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ein kleines Wunder erlebt. Eine elektronische Nachricht kam an, von einer Person, die ich schon fast aus dem Speicher gelöscht hatte.

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