28er Herbst (Nº 321)

Sanft bedeckendes Schweigen

To get a Google translation use this link.

 

28herbst

28er in Fraktur
 
All die wunderbunten Blätter
fallen jetzt taumelnd von den Bäumen.
Und der Morgennebel deckt sie schweigsam zu.

Ein 28er nach Helmut Maier.

 

Informationen zur verwendeten Schrift sind nach dem Klick auf das Bild (die Frakturschrift) zu finden.

«Gebrochene Schriften mögen heut‌zutage als veraltet, ewiggestrig oder reaktionär gelten. Genau darum habe ich eine heimliche Freude daran, sie mit den allermodernsten Font-Technologien zu verbinden. Überlaßt die gebrochenen Schriften nicht den Ewiggestrigen, sondern eignet sie euch selber an!»
Der Autor der Seite Projekt UniFraktur – J. “mach” Wust. Unbedingt sehenswert, dieses Projekt.

Ich stimme diesen Sätzen zu. Es gibt so wunderbare Bücher mit so phantastischer Typographie in Fraktur! Diese Schriften dürfen nicht aussterben oder nur irgendwelchen zwielichtigen Gruppen überlassen werden. Hm.

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 16. November 2013 war der Nachmittag / Abend mit der allerallerallerbesten Freundin..

© 2013 – Der Emil. Eigener Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

321 / 365 (WP-count: 192 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter Geschriebenes, One Post a Day, postaday2013 #oneaday abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu 28er Herbst (Nº 321)

  1. Ich möchte dir hier gerne noch mal DICKE Danke sagen für deine mega Hilfe heute.
    Du bist echt nicht mit Gold aufzuwiegen.
    Danke, danke, danke!

  2. Gudrun sagt:

    Voten kann ich hier nicht, weil alles nicht so richtig zutrifft. INein, ich möchte neue Bücher und Texte nicht unbedingt in einer gebrochenen Schrift lesen. Es gibt so schöne Schriften, bei denen man sich voll auf das Lesen und den Text konzentrieren kann. Adrian Frutiger hat gesagt, dass gute Typografie nicht auffällt. Ich möchte aber, dass wir die alten Schriften und Bücher hüten, pflegen, ihnen mit Ehrfurcht begegnen. Den ewig Gestrigen möchte ich gar nichts überlassen, keine Runen und Schriften, keinen Wagner, keinen Nietzsche.

    • nextkabinett sagt:

      Liebe Gudrun,
      wunderbarer Kommentar, dem ich mich voll anschließen möchte. Fraktur ist für mich eine zeitlich-gebundene Typographie, die ich mit einer bestimmten Historie verbinde. Aktuelle Bücher und Texte mag ich auch lieber mit aktuellen Typos lesen. Fraktur versetzt mich in eine bestimmte Stimmung, die aber nicht unbedingt den Texten zuträglicher ist. Selbst Nietzsche mag ich lieber in einer neueren Typo lesen.
      Es grüßt herzlich von hier aus,
      Renate

      • Gudrun sagt:

        Danke, liebe Renate. Und weißt du was? Mir fällt gerade ein, dass ich dem Emil vergessen habe zu sagen, dass mir sein Vers sehr gefällt. Emil, ich hol das jetzt mal ganz schnell nach.

  3. Frau Blau sagt:

    ich kann mich nur Gudrun und Renate anschließen … bei mir erweckt diese Schrift immer wieder Abwehr, mittlerweile hat sie sich zu sehr mit den ewig gestrigen verbunden, ja, schade … und andererseits mag ich die alten Bücher, kann die Schrift lesen, aber wie gesagt, es kostet mich dann doch immer wieder Überwindung- ein Freund von mir aus HGW benutzt sie auch sehr gerne, seine Liebste und ich haben gemeckert … vielleicht sollten wir einfach mal unseren Kopf frei pusten 😉

    herzliche Sonntagsgrüße
    Ulli

  4. Der Emil sagt:

    (Wo häng ich jetzt die Antwort hin?)

    Ist es nicht erstaunlich, daß viele diese Schriften mit genau dem System (und dessen ideologischen Nachfolgern) verbinden, in dem sie verboten wurde?? (Und man bedenke den bzw. informiere sich mal über den dort verwendeten Begriff dafür!)

    • Gudrun sagt:

      Nein, Abwehr ist das nicht. Als Auszeichnungsschrift ist es ja auch gut. Und als Schmuck. Die „Böcklin“ ist immer noch die Schrift der Antiquariate. Und das sollte sie auch weiter bleiben.
      Also, einerseits geht es um die Lesbarkeit und andererseits um’s Kulturerbe.
      Stimmt, genau diese Schriften, aus dieser Schriftfamilie, wurden verboten im sogenannten dritten Reich. Zuerst sah man in ihnen etwas besonders Deutsches, Wuchtiges, Grandioses und dann war es plötzlich eine J. -Schrift und eben verboten. Irgeneine irre Begründung musste man schließlich finden, dass sich nicht alle Schreibmaschinen so einfach umstellen ließen.
      Ach ja, Emil, ich weiß nicht, wie ich jetzt darauf komme: Wo bleibt eigentlich mein Ablassbrief, handgeschrieben vom Emil?

      • Der Emil sagt:

        Ablaßbrief … Au weia. Reicht mein fortgeschrittenes Alter als Entschuldigungsgrund fürs Vergessen?

        Der Sünder sind außerdem so viele, daß ich mit der regelmäßigen Verfertigung entsprechender Schriftstücklein völlig überlastet wär …

  5. Fraktur fetzt. Und dann noch so ein nettes Verslein. Das finde ich famos.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert