Schuld (Nº 131)

Eine Form des Wahns

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Nein, es ist nicht akut. Es ist eine weitere der angekündigten Fortsetzungen.

 

 

  • Das hätte wunderbar funktioniert, wenn ich nicht dabeigewesen wäre.
     
  • Kaum war ich in der Gruppe drin, brach sie auseinander.
     
  • Da alles andere richtig war, habe ich den Fehler gemacht.
     
  • Hätte ich den Regenschirm nicht vergessen, gäbe es jetzt kein Gewitter.
     
  • Ich hätte wissen müssen, daß …
     

 

Ich bin schuld.

Ich …

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 10. Mai 2013 war ein erledigter schwieriger Anruf.

P.P.S.: Auch hier geht es mir um mein Verständnis für mein Leben wie es war, wie es nicht wieder werden soll und wie es auch nicht ist.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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16 Kommentare zu Schuld (Nº 131)

  1. Und damit haben alle anderen einen glatten „Freispruch“. Niemand muss sich mehr Gedanken machen, ob er vielleicht auch mehr zum Gelingen hätte beitragen können. Emil war’s und schon können alle ruhig schlafen. Nur Emil nicht, zu dumm das.

    Es gibt dieses Sprichwort „Nie ist nur einer schuld“. Das stimmt auch häufig aber nicht immer. Genauso, wie sich diese Theorie mit stimmt/stimmt nicht die Waage halten dürfte, wird es vermutlich bei Dir sein: Klar bist Du ab und zu der Schuldige (wie jede/r andere auch) aber sicher nicht immer!

  2. Elvira sagt:

    „Es gab Momente, da dachte ich, die Welt wäre sicher besser dran ohne mich“, nicht wahr? Aber heute wissen wir, dass dem nicht so ist!

  3. Sofasophia sagt:

    ooops – du auch? aber ich war es doch … wie jetzt?

    (ohne witz: das kenn ich 1:1!)

  4. Sofasophia sagt:

    ich nochmals:
    irgendwann habe ich begriffen, dass sooo viel schuld zu haben ja eine ziemliche selbstüberschätzung ist, fast schon GWmäßig. seither hat sich meine haltung zur immer-ich-schuld relativiert … zum glück.

    • Der Emil sagt:

      In der Therapie wurde ich darauf hingewiesen, daß das ja beinahe ein Allmachtskomplex sei: ich habe die Macht, alles schiefgehen zu lassen, ALLES. Eine besondere Art des Gottkomplexes – oder? Das öffnete mir die Augen …

  5. wildganss sagt:

    In der Therapie habe ich gelernt, dass Depression immer auch eine gewisse Grandiosität in sich hat….weiter, siehe Sofasophia….

  6. minibares sagt:

    Dein Nachsatz verwirrt mich…

  7. Pingback: Trauer (Nº 132) | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

  8. syntaxia sagt:

    Schon seltsam, dass in vielen verschiedenen Köpfen doch die gleichen Sätze spuken…
    ..grüßt dich Monika

  9. Gabi sagt:

    Oh, das kenne ich auch!
    Den Hinweis Deines Therapeuten zu dem „Allmachtskomplex“ finde ich interessant. Aber wenn (z.B. ich) „glaube“ die Macht zu haben, alles schiefgehen zu lassen, warum glaube ich dann nicht, dass ich auch die Macht hätte, alles gutgehen zu lassen?
    lg Gabi

  10. Pingback: Trauer (Nº 132) | GeDACHt | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

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