Ich weiß, wieso
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Zwei Gründe gibt es, die mich derzeit atemlos staunend innehalten lassen.
Der erste Grund ist die Vielfalt, die schier unübersehbare Menge an Anfängen, die hier herumliegen. Da ist das andere Ende der Wahrheit, das liegengelassene Notizbuch, Waldschratt Elim, Lind Kernig, mein Bart brennt, Bildserien, Gedichtzyklen und:
Eine Sammlung von Anfängen.
Dringend, ganz dringend muß ich dahinein Ordnung bringen.
Genausoviele Anfänge gibt es in den Bildern, in der Musik und und und – alles harrt seiner Überarbeitung, seiner Fertigstellung, seiner endgültigen Ordnung zumindest auf meinen Festplatten. Es ist tatsächlich vieles liegengeblieben in den Monaten seit Maßnahmebeginn.
Und es ist ja auch eine ganze Menge geschehen.
Der zweite Grund ist das Wetter: Ich liebe den Winter, und genau der herrscht da draußen zur Zeit. Schau ich morgens aus dem Fenster, so liegt viel weißer, reiner, kalter, pulveriger Schnee. Es sieht aus, als wäre es schauerlich kalt. Aber es ist nur Wetter, das zur Jahreszeit gehört.
Daß er wiederkehrte, der Winter, die Welt sanfter machte, erinnerte mich an das Innehalten, daß die Natur im Winter tut und das ich zu selten mir gestatte.
Heute tu ich es: Innehalten. Sortieren werd‘ ich morgen wieder, da hab ich Zeit dazu.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 23. Februar 2013 war die Menge an Anfängen, die mich überraschte.
© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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Ein spontaner Gedanke: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Hesse
Hesses „Siddharta“ hatte ich am Freitag auch in der Hand.
„innehalten“ genau das ist es & nicht in planlose Hektik verfallen & bei mir hier die innere Einsamkeit aushalten; die ich im Winter empfinde. Bwundere den Schnee der auf der grossen Fichte liegt hier vor dem Kuechenfenster
Planlose Hektik … Amtseifer … heute ruhig. ’s schneit immernoch.
Lieber Emil
Die unzähligen Anfänge kommen mir bekannt vor und ich wünsche mir ab und an, aber öfter als seltener, dass sie zu einem Ende gelangen und bin mehr als einmal versucht, diese Anfänge zu löschen damit sie mich nicht weiterhin an nicht Vollendetes erinnern. Aber ich betrachte sie seit den heutigen Morgenseiten etwas milder: all diese Ideen sind in uns, jedoch ist die Zeit sie zu vollenden noch nicht gekommen. Hätten wir diese Anfänge aber nicht notiert, bekämen sie nie die Chance es zu einer Vollendung zu schaffen (wobei die Frage „wann ist etwas fertig“ wiederum zur Gattung der komplett anderen Geschichten gehört).
Und wiederum muss ich nach den heutigen Morgenseiten schmunzeln, denn Du schreibst über haargenau das gleiche Thema, das mich vor einer halben Stunde beschäftigte.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag beim Innehalten und denk daran, dass andere gar nicht zu den Anfängen gelangen.
Alles Liebe Caroline
…“inne halten“ gut und schön…ich glaub ich bin eher in der Winterstarre gefangen…
Ich kenn das. Viele angefangene Dinge, die man hie und da sortieren muss, damit man nicht die Übersicht verliert oder den Anschluß verpasst.
Und zum innehalten ist der Winter ja recht gut geeignet. Wünsche Dir noch eine anhaltende, schöne Winterlandschaft, denn ich weiß ja, wie gerne Du den Schnee hast. 🙂
Bei uns ist ja auch wieder eine Menge Schnee gefallen. Doch gestern war es wieder zu warm und jeder Schritt im Schnee wurde gleich zu Wasser. Und schon in der Nacht hat es zu regnen begonnen und jetzt auch. – Das ist leider auch ein Grund, warum ich den Schnee meist nicht mag. Er hält sich nur selten und der Matsch und Dreck sind immer schneller da, als einem lieb ist.
lg Gabi
ach schn ist der Winter auch wieder bei dir- da gehen Wünsche in Erfüllung 🙂
genieße es!
und was die Anfänge anbelangt, da tute ich mit dir ins selbige Horn
liebe Grüße Ulli