Was mancher von meinen Sonntagen noch nicht weiß
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So. Das war der erste Sonntag im November. Jetzt gibt es nur noch acht Sonntage in diesem Jahr – und genau heute in acht Wochen wird es enden, dieses Jahr 2012, das wieder so verdammt schnell verging …
Es hat gestern hier nicht geregnet – aber grau war es wieder. Passend grau zur “Stillen Zeit”. Doch gestern hatte ich keine Zeit, irgendwelchen melancholischen, trübseeligen oder gar depressiven Gedanken nachzuhängen.
Sonntags ist es bei mir Tradition, zumindest die Sendung «Sonntags» im ZDF anzusehen, diesmal zum Thema – und jetzt komme ich wirklich ins Grübeln! – Erinnerungen. Huch – schonwieder? Danach ist auch das Frühstück erledigt.
Einen Vierzeiler mußte ich schreiben. Die Radiosendung mußte in einen Podcast bzw. in podcasttaugliche Dateien umgewandelt werden. Zwei Ideen harrten dringend ihrer Verschriftlichung (Deutsch: Ich mußte zwei Ideen deutlich sauberer aufschreiben).
Nebenbei hab ich Wäsche gewaschen, Essen gekocht, gelesen. Gegessen.
Dann hat mich die Sache mit den Erinnerungen doch zu sehr beschäftigt. Also holte ich mir Rat beim Tarot (der / die Kundige möge selbst deuten):

Tarot-Legung
Weil mir das Thema “Erinnerungen, Spuren, Nichts” etwas zu heftig in mein Leben drängte, habe ich mir Hilfe geholt.
(Ursprünglich mit dem Crowley-Tarot gelegt, mit dem Rider-Waite nachgestellt.)
Von nachmittags drei bis nachmittags fünf habe ich sehr sonderbare, gute österreichische Musik beim Austronaut auf Freies Radio Salzkammergut gehört. Dann mußte ich endlich mit dem Blog für Sendung zurande gehen. Klar, die Dateinamen sind ungünstig vergeben (irgendwas ist ja immer). Doch ich wurde auch damit fertig und jetzt ist alles bei Coraxjojo – 2012-11 zu sehen und hoffentlich auch runterzuladen und zu hören.
Ich habe alles geschafft. Und lag danach noch eine halbe Stunde in der Wanne. Jetzt schlaf ich, tief und fest.
Um halb fünf nämlich klingelt der Wecker zum ersten Mal …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 4. November 2012 waren die geschaffte Arbeit, die Erinnerung, die Divination, die Wanne.
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
310 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 370 words)


..dann denke ich heute an Dich um 5… strampele dann schon eine Weile.
LG, Petra
Mensch Emil, gestern war SONNtag! 😉
Ja, und ich hatte zu tun wie der Leipzscher Rat! 😉
Na, ich habe mich für Dich mit ausgeruht 😀
Viele Kelche ;). Die Herrscherin war mal meine Lieblingskarte (lang ist´s her).
Sag ich doch: positiv. 😉
Man braucht nur offen zu sein 🙂 Liebe Grüsse – Uta
Ein oder zwei Große Arkana irgendwo auf 7 – 10 hätten mi auch gefallen …
Ich habe ein rudimentäres Grundwissen zu den Bedeutungen der Karten, kann aber keine Legungen deuten. Einen schönen Tag!
Vielleicht bist Du dann im Deuten wesentlich besser als all die, die die Bedeutung jeder einzelnen Karte nach Banzhaff, Crowley und Pollack usw. auswendig herbeten können!
Vielleicht. Ich hole mir nur Gedankenfunken ab, wenn ich ein Blatt oder Bild anschaue.
Hallo Emil,
vielen Dank für das verlinken des Erinnerungsvideos. Ich habe mir den jetzt ganz angesehen. Ein Satz ist mir besonders hängen geblieben – dem Sinn nach. „Man kann lernen mit schlechter Erinnerung, gut zu leben“. Und mein denken dazu: Man kann selbst heute vieles verändern, mit einem neuen Blick aus Erfahrungen – auch von Anderen.
LG Mia
Oh je! Erst wollte ich Dir noch eine Mail schreiben, weil ich kein Erinnerungsvideo verlinkt zu haben glaubte, dann aber dämmerte es leise 😉
Ja, die Erinnerung hat mir schonwieder einen Streich gespielt.
Ich selbst habe ja mit den Erinnerungen so meine eigenen Erfahrungen …
Emil, um 5 steh ich auch auf. Mal sehen, wenn ich morgen dran denke, jage ich die eine Guten Morgen SMS rüber….