Nochmal Rezept (#287)

Und zwar nur für Sonnabend und Sonntag

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Fast voller Topf

Eintopftopf
Die Möhren sind gerade richtig.

 

Aus der Nachfolgeeinrichtung der HO (Handelsorganisation; eig. HO “Wismut”, ein DDR-Handelsbetrieb) OGS (Obst, Gemüse, Speisekartoffeln) holte ich am Mittwoch, was es dort immer gab: 2 kg Möhren und einen 2,5 kg schweren Kopf Weißkraut.

Den Kohl hab ich schon als Rohkost (handgeschnitten, mit weißem Balsamico, Öl, Pfeffer, Salz, zwei geriebenen Möhren, einem Schluck Apfelsaft) verputzt. Und gestern hab ich 800g Hähnchenflügel gekocht. Während die erkalteten, schälte und schnippelte ich die Möhren.

Jetzt sind die Möhren knapp gar, aber noch bißfest. Den Geheimtip (von der Mecklenburger Oma) habe ich befolgt: Ein Hauch Muskat ist dran.

Heute koch ich noch ein paar Kartoffeln. Dann kommen das Suppengrün, das abgepulte Flügelfleisch, die Brühe und die Kartoffeln mit in diesen Topf. Und ein Klecks – wahrscheinlich etwa ein Becher – Créme fraîche. Sicher hol ich mir auch noch Petersilie.

Ihr ahnt, heute und morgen gibt es bei mir Möhreneinopf. Mehr brauch ich nicht.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 12. Oktober war das Kochen.
 
Ach ja, und das Nobelpreiskommitee hat wohl endgültig jeden Bezug zur Realität verloren: Friedensnobelpreis für die EU?!?

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Nochmal Rezept (#287)

  1. luzie sagt:

    Ich liebe Möhreneintopf!!! 🙂

  2. Frau Momo sagt:

    Hört sich lecker an. Bei uns wird es heute Kürbissuppe geben. Der Herbst ist DIE Jahreszeit für Suppen und Eintöpfe finde ich.
    Guten Appetit wünsche ich Dir!

    • Der Emil sagt:

      (Ich mußte Dich aus dem Spam fischen …)

      Eintöpfe kann ich immer essen – ich warte schon auf die Rosenkohlsaison. Kürbissuppe gehört bei mir noch in die Kategorie „Wat de Buur nich weet, frät he nich“.

  3. M. sagt:

    Ich steh schon mit dem großen Suppenlöffel bereit. Wann geht die große Verkostung los? Ich mag Eintöpfe in sämtlichen Varianten, aber Möhren ganz besonders…
    Emil, du machst mir riesengroßen Appetit! Und den Tip mit dem Muskat merke ich mir 😉
    Gutes Schmecken lassen!

  4. nextkabinett sagt:

    Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:
    Emil kocht heute für uns. Gut so und danke dafür, bester Emil, denn ich bin ja in Sachen Büchern unterwegs.

  5. irgendlink sagt:

    Mhmmm mjam mjam. „Nöhren“ find ich klasse. Morrötter heißts in Schweden und wir Pfälzer sagen „Gelleriebe“.
    Jetzt krieg ich rechten Hunger. Guten App.

    • Der Emil sagt:

      Im Sächsischen gibt es auch „Kellerrubn“ (Gellohr-Ruhm wirds gesprochen) – aber das sind richtige Rüben, Futterrüben …

      Schmeckt lecker. Wenns so weitergeht, reichts nicht für morgen.

      • irgendlink sagt:

        Ich hab schon gelesen, dass Du ein schweinegutes Fremdessen hattest 🙂 Uns hann die Gelleriebe med Krumbeere (Kartoffeln) unn Salaad guud geschmeggd

  6. Sofasophia sagt:

    minus hühnchen und ich wär gerne mit dir am tisch. mjam. wir nennen sie nur noch morrötter, wie irgendlink schon geschrieben hat.
    guten appetit von einer eintopfliebhaberin
    herzlich, soso

  7. minibares sagt:

    Möhreneintopf mag ich sehr, sehr gern.

  8. mmmh ich liebe Möhrensuppe … ich mach da auch Muskat dran 😉
    früher haben wir die immer 1 Tag klar gegessen und am 2. Tag dann mit braunen Mehl angeschwitzt 🙂 heute esse ich die nur noch klar 🙂 … also denk mal an deine *Bloggerbande* wenn du sie verspeist 🙂

    • Der Emil sagt:

      Mit braunem Mehl? Kenn ich nicht. Hat mich schon Überwindung gekostet, dasmit der Cr&eacut;me Fraîhe auszuprobieren …

      Überhaupt mag ich die mit Mehl oder Stärke abgebundenen Suppen oder Eintöpfe eher weniger. Aber da muß ich wirklich kosten, dann revidier ich meine Meinung gern.

  9. Inch sagt:

    Möhreneintopf gab es bei mir am letzten Wochenende, auch zwei Tage lang. Aber nach einem ganz anderen Rezept… 😀

  10. oh, dann lass es dir mal schmecken. ich hatt ja grad geblogt, ich würd morgen tiefgekühlten Fisch bruzzeln . eija, liebe grüße & tschüß

  11. Hmmhh, klingt lecker. Schätzen wir auch sehr, nicht nur im Herbst ..
    Mich freut aber vor allem, dass hier mal wieder jemand von MÖHREN schreibt, was in meiner „Heimat“ ganz normal ist. Hier in Hessen sind es die Karotten. Was die Möhre mit Ottern oder Karos gemein haben soll, bleibt mir ein Rätsel ….
    LG mb

    • Der Emil sagt:

      Vielleicht fragten sich die Hessen früher: „Was isses denn fer a Farb? ’s is ka Rod, abber Orange sin des ned. Nenne mes Karodde!“ (Oder so ähnlich – ich gestehe, daß es mir an der Beherrschung des Hessischen Mundart gebricht.)

  12. Anna-Lena sagt:

    Möhreneintöpfe mag ich auch. Eine Idee, den mal wieder zu kochen 😉

  13. Frau Blau sagt:

    lieber zwei Tage Möhreneintopf und unbedingt mit Petersilie, als den Friedensnobelpreis für die EU! 😉
    herzlich grüßt das Köchinnenherz

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