Am Boden. (#281)

Der Vogel. Das Nest. Der Baum. Der Sturm.

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Er sei «wie ein junger Vogel,
der aus seinem Nest gefallen ist»
.
Das sagt, wer sich von allen verlassen fühlt.

Nun fand ich ein Nest, am Boden unterm Baum,
herabgeworfen von einem Sturm:
Wurde es vom Baum verstoßen?

Ein doppelter 28er nach Helmut Maier.

 

 

Vogelnest

Vogelnest
Am Boden unterm Baum – vom Sturm herabgeworfen.

 

War ich der junge Vogel? Bin / ich das Nest? Warst Du das Nest? Bist Du / der Baum? Und wer, zum Teufel, wird dann der Sturm?

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 6 Oktober 2012 war ein wunderbares Schnäppchen.

© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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281 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 153 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Am Boden. (#281)

  1. Ich glaube, der Sturm ist das Leben selbst. Kann das sein?

    Schöner Beitrag, lieber Emil.

    • Der Emil sagt:

      Ich weiß es nicht. Aber ganz grundlos habe ich nicht Präteritum, Präsens und Futur (im dritten 28er) genutzt – denn ich war und bin und das Du war und ist … nur wer wird, was wird, das weiß ich wirklich nicht.

  2. Meike sagt:

    Ja, das finde ich auch, ein wirklich schöner Beitrag, da muss ich Skriptum beipflichten. Ich weiß zwar nicht ob das deine Absicht war :-), aber da kann man richtig ins Philosophieren kommen. Hm… Spontan fällt mir ein: Wir sind doch eigentlich alles – für uns selbst, für andere. Manchmal. Und manchmal brauchen wir auch all das – von uns selbst, von anderen.
    Liebe Grüße!

    • Der Emil sagt:

      Ich bin kein Buddhist, also nur selten absichtslos 😉 Zum Denken, zum Nachdenken, zum Mitdenken und Vorausdenken, zum Umdenken und zum Überdenken lade ich gern ein, rege ich gern an.

      Bin ich alles? Für mich?

      • Meike sagt:

        Ich glaube ja. 😀
        Das sage ich jetzt einfach mal ganz kühn, weil ich glaube, dass wir alle alles ALLES in uns tragen, auch wenn wir es manchmal gar nicht wissen. 🙂

  3. luiselotte sagt:

    Emil, bist du achtsam? Ich übe mich gerade darin, weil ich es auch muss, um so den Schwindelattacken zu entgehen…..Liebe Grüße, Luise-Lotte

    • Der Emil sagt:

      Achtsam … Meist mehr als üblich. Ich seh mir meine Umgebung ziemlich genau an, erlebe das Jetzt ziemlich bewußt (zumindest hetze ich allem hinterher).

      Im buddhistischen Sinn achtsam? Jein. Aber ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Ich versinke oft in Situationen, in meinen Gedanken, in einem Anblick. Heute ist kein guter Tag für solche Erörterungen – ich muß über Deine Frage noch eine Nacht schlafen …

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