Gib Deiner Arbeit Sinn
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Es ist nicht einfach, dem Pater zu folgen bei dem, was er da schreibt.
Sei nicht hart zu Dir
Arbeit gehört zum Leben. Wer gerne arbeitet, empfindet Freude und Befriedigung durch das, was entsteht – aus Ideen oder aus der körperlichen Anstrengung. Arbeit lenkt ab vom Kreisen um sich selbst. Etwas zu leisten tut gut. Denn Leistung lockt unsere Fähigkeiten heraus. Aber Arbeit tut nicht gut, wenn sie das Leben ganz und gar bestimmt. Es gibt Menschen, die nur die Arbeit kennen, die keine Zeit mehr haben für Erholung oder andere Menschen. Wer sich ständig überarbeitet, schadet sich. Stress mag für viele als Statussymbol gelten. Aber die Wahrheit ist: Stress zeigt meistens, daß einer nicht gut mit sich umgehen kann. Es führt nicht weiter, hart gegen sich selbst zu sein und sich an die Überlastung zu gewöhnen. Wer hart ist gegen sich selbst, ist in Gefahr, sein Herz auch gegenüber den anderen zu verhärten. Versuche, die Ursachen für deinen Stress zu entdecken – und die nötige Abhilfe zu schaffen.
Anselm Grün: Buch der Lebenskunst; S. 71
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2002. ISBN 3-451-27997-3
Dr. theol. Anselm Grün OSB ist Benediktinerpater, Autor, Referent zu spirituellen Themen, geistlicher Berater und Kursleiter für Kontemplation, Meditation, geistliches Leben usw. Seit 1977 ist er Cellerar der Abtei Münsterschwarzach.
(Aufgrund seiner Kürze darf ich in Übereinstimmung mit den Zitationsparagraphen des UrHG den Text hier im Ganzen zitieren.)
Und dann gibt es Ämter, die Menschen zu genau den Menschen machen wollen, die nur noch die Arbeit kennen. Mit allen Mitteln den Menschen die Menschenwürde und die Menschlichkeit wegnehmen, um zu marktkonformen Billiglöhnern zu kommen.
Hurra, das habe ich 1989 angestrebt, genau dieses Leben.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 2. Juni 2012 war eine tolle Braut.
155 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 313 words)


Hab ihn zwar nie gelesen, (das macht bei uns der beste aller Ehemänner)..aber ich lebe schon lange so…
Hab einen schönen Sonntag! P.
Das ist nicht so einfach, glaube ich, so zu leben.
Wir haben uns irgendwann angewöhnt, die Freitage zu freien Tagen umzufunktionieren. Denn bei den Ämtern konnte man niemanden mehr erreichen. So arbeiten wir nur noch 4 Tage in der Woche. Das ist großartig.
So ist Entspannung und manchmal Erlebnis da, das sonst nicht zu erreichen wäre.
Wir fühlen uns wohl. Aber auch in der Woche achten wir darauf, so es wettermäßig geht, einen Spaziergang zu unternehmen. Die Natur ist nicht weit…
Dir einen erholsamen, entspannenden Sonntag ♥
Da muß jemand aber erstmal eine „Arbeit“ haben, die einem diese Entscheidung erlaubt, nur noch 4 Tage zu arbeiten …
Nein, lieber Emil, das hast du ganz bestimmt nicht angestrebt. Aber nun ist es eben da. Und manchmal hat man eben ganz wenig Einfluss auf ökonomische Entwicklungen und auch nicht auf bestimmte Wertvorstellungen. Wir sind eine „Arbeitsgesellschaft“, gell. Das heißt, dass der Anerkennung verdient, der arbeitet. (Über schöngeredete Statistiken und bestimmte Arbeitsangebote lasse ich mich jetzt mal nicht aus.)
Weißt du, eigentlich sind wir es doch gewöhnt als gelernter DDR-Bürger, Nischen zu erkennen und zu nutzen. Machen wir uns doch mal auf die Suche. Es fällt bestimmt keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vom Himmel, aber man kann tätig sein und sich gut dabei fühlen.
🙂
Das ist genau mein Zwiespalt und mein Hadern, Ich mache meinen Job, um Geld zu verdienen. Aber glücklich bin ich damit nicht und deshalb auch immer auf dem Sprung und immer noch auf der Suche nache MEINER Nische, in der ich zufrieden arbeiten kann, vielleicht sogar sinnvoll und auch noch den ein oder anderen Taler für die Haushaltskasse nach Hause bringe.
Da wird man schnell als Spinnerin und Träumerin abgestempelt, auf dem Amt habe ich zu hören gekriegt, „es interessiert uns nicht, ob Sie glücklich mit der Arbeit sind“.
Ich suche trotzdem und gebe nicht auf.