Mal was anderes.
To get a Google translation use this link.
Gestern war der erste Mai 2012, ein völlig bedeutungsloses Datum, abgesehen von der Tatsache, daß “Tag der Arbeit” und damit Feiertag war. Na und? Früher hatte ich mich durchaus an den vereinbarten Orten eingefunden, um mit den Menschenmassen gemeinsam die Maidemonstration zu – ja was denn: zelebrieren, leisten, feiern, pflichterfüllen?
Heutzutage ist das keine Pflicht mehr (soll es auch damals™ nicht gewesen sein). Gestern war ein völlig unbedeutender Tag.
(Natürlich weiß ich um die Bedeutung diese Tages – “Na und?”, “bedeutungsloses Datum” und “unbedeutender Tag” verwende ich nur als rhetorisches Mittel! Also bitte: Nicht deswegen schimpfen!)
Er wäre es auch geblieben, wenn nicht …
Wenn mich nicht irgendetwas geritten hätte.
Und so strich ich unerkannt durch die Stadt. Knipste hier:
und da:
und dort:
Danach war ich erstmal in einer Filiale der Systemgastronomie. Der Appetit war übermächtig. Und das Menü (Hahaha! Das ein Menü zu nennen – nun gut, Amiland-Maßstäbe eben.) machte mich gerade so satt. Allerdings habe ich festgestellt, daß die Brötchen dort sehr, sehr trocken waren – so als hätten sie mehrere Stunden aufgeschnitten und auseinandergeklappt irgendwo herumgelegen. Das hab ich am Tresen bemängelt, aber erst, nachdem ich alles aufgegessen hatte.
Seit einigen Jahren (2006 im Herbst) trug ich nur noch – abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, zu denen ich andere Menschen überraschen wollte – schwarze Klamotten. All die Menschen, die mich kennen, mit denen ich zwei und mehr Jahre mich hier auf dem Markt traf, alle die fragten erstaunt: “Emil?” Eine Person hielt mich für einen “Alt-Hippie für Arme” – ich mußte deswegen schmunzeln. Und all das nur, weil ich gestern nicht in Schwarz und ohne Kopftuch unterwegs war:
Ganz so krass wird das nicht so schnell wieder geschehen. Denn in bunt seh‘ ich noch dicker aus als in schwarz.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 1. Mai 2012 waren das Wetter, die Gespräche, einmal über die Stränge schlagen.
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können in meinem Blog erfragt werden.
123 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 421 words)






🙂
…mir gefällst Du in BUNT ! Dieses triste schwarz ist ja nicht so mein Fall…
interessant was man in so einer stadt alles entdecken kann, an so einem völlig bedeutungslosen datum, die fotos sind richtig schön, danke
und deine bekleidung ist so freundlich wie der gestrige tag.ich hätte mit dir einen kaffee getrunken und über das leben gelacht, schwarz macht nicht unbedingt schlank eher blass und traurig , eine herzliche umarmung
leise
Christin
mir gefällst du auch in bunt ^^ schwarz ist auch nicht so meine Farbe …. aber wer es mag 😉
schön das ich mal ein paar klitze kleine Fotos von Halle sehe , *freu*
schöne Restwoche wünsche ich Dir… LG TB
Du darfst gerne auch in die Diva in Grau sehen, dort laß ich auch ab und zu ein paar Bilder erscheinen …
Schöner Maispaziergang. Jeder Monat hat seine Farben ~ helle Farben wirken leichter. 🙂
Aber lieber Emil!
Du siehst großartig aus. Ein Mann muss doch was darstellen. Ein Mann ohne Bauch ist kein Mann.
Das Fahrrad mit dem Dreiecks-Reifen hätte ich auch nicht mehr mitgenommen.
Alles in allem ein prima erster Maitag!
Ich, groß? Für mein Gewicht viel zu kurz 😉 Und artig schon garnicht 😀
Ja, du wirkst echt groß.
Gut, ich breche mal eine Lanze für schwarz. 😉 Nicht das Du schlecht in Bunt aussiehts, aber Schwarz hat irgenwie mehr Stil 😉
Äh und ja, schöne Stadtfotos hast Du da
Danke für die farbliche Unterstützug 😉 und das Lob.
Ähem! Alle haben ja schon Passendes gesagt. Ich finde es gut, dass Du auch mit Dir selbst (wieder) zu experimentieren beginnst. Prinzipiell finde ich das super. Das Hemd mag ich nicht, diese Muster waren schon zu ihrer Fashion-Zeit grauenhaft. Aber egal. Ich schlage vor: Trage die Weste (ich mag diese Westen total gerne, sie sind zeitlos und praktisch zugleich) mit Deinen schwarzen Klamotten. Schwarz und naturbeige zusammen sind super und gehen immer. Dann die Jeans mit Deinen schwarzen Klamotten, schwarzes Hemd, schwarze Weste usw. Indigoblau und schwarz zusammen sind genauso zeitlos und cool. Das erleichert Dir das Ausprobieren und Du bleibst trotzdem bei Schwarz. Ich finde Schwarz auch besser. Es passt zu Dir. Über Deine Fotos muss ich ja nichts mehr weiter sagen. Sie sind gut – wie immer.
LG von hier aus …
das ist bekannt… schwarz macht schlank – lach… ich trage immer noch und immer wieder schwarz, auch weil ich es chic finde und diese nichtfarbe einfach mag…
du hast klasse fotos mitgebracht- herzlichen dank dafür… halle, noch so ein ort, den ich nicht kenne… ich habe dich, warum auch immer noch, immer im ruhrpott vermutet… so kann frau sich täuschen
schönen tach auch
Beim letzten Foto (also dem Foto von dir) kam mir „Kleider machen Leute“ in den Sinn, und so heißt auch die neue Ausstellung im Hygienemuseum in Dresden, über die ich eben auf zeit.de gestolpert bin: http://www.dhmd.de/index.php?id=1967. Die muss ich mir unbedingt anschauen. (Und ich mag schwarze Kleidung. :))
Das zweifelhafte Vergnügen eines Menüs der Systemgastronomie haben wir uns am 1. Mai auch gegönnt und es lag uns wie Blei im Magen. Aber eigentlich weiß ich das und ärgere mich jedes Mal. Trotzdem reitet es uns so ca. 1 Mal im Jahr, dort einzukehren. Muß vielleicht einfach sein, keine Ahnung.
Wir waren am 1. Mai auch auf Abwegen und nicht auf der Demo, obwohl es Gründe genug gibt, auf die Straße zu gehen.
Ich finde, bunt steht Dir, ganz eindeutig!
Pingback: Rauschickermann (#154) | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen