Warten. Wie warte ich?
Wartezeit überbrücken. Hinundhergehen, Rauchen, etwas anstarren …
Ablenken. Vielleicht etwas lesen oder schreiben. Oder schwatzen …
Resignieren. Weil die Zeit völlig anders vergeht als „normal” …
Genervtsein. Von etwas Belanglosem, einer unangenehmen Stimme …
Frustration. Weil ich die Wartezeit sinnvoller verbringen könnte …
Warten. „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie …”
Wartezeit überbrücken. Verworrene Pläne schmieden …
Die Zukunft ausmalen. Wahlweise quietschbunt oder dunkelschwarz …
Genervt sein. Weil irgendwo irgendwas quietscht …
Ignorieren, was stört. Zumindest nach außen …
Schweißausbruch. Beklemmung und innerer Aufschrei …
Einsamkeit. Niemand kann warten wie grad ich, niemand.
Warten. Gedankenmachen wegen der Zukunft …
Warten. Wie warte ich? Was macht das Warten aus mir?



Lieber Emil, ja warten ist schrecklich. Ich versuche mich auf das zu konzentrieren, was ich tun soll und nicht an das zu denken, worauf ich warte … nein, eigentlich versuche ich, mich dahin zu bringen, dass ich erst gar nicht warte und nichts erwarte … nicht einfach das. LG
Das ist es: nichts zu erwarten … Meister Eckhart läßt grüßen!