Und doch offenbare ich nicht alle Details des Tages.
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Es gibt Tage wie heute: Ich fülle mehrere Seiten mit Worten und Sätzen, mit ganzen (kleinen) Geschichten, und keine davon kann hier gezeigt werden. Auch wollte mir kein Tanka oder Haiku oder Senryū gelingen, kein Vierzeiler kam mir in den Sinn. Selbst Dada verweigerte sich mir. Also suchte ich in dieser und jener Kladde nach etwas, das für diesen Blog nutzbar wäre. Aber ich fand nichts. Kein Zitat, kein Bonmot, kein Aphorismus, nichts, was mir zusagte. Haareraufend stöberte ich durch die im Rechner angelegten Ordner mit Schreibideen – aber auch da wurde ich nicht fündig. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Und nein, ich weiß auch kein Foto, das mit wenigen Wörtern …
Wie peinlich mir es doch wäre, an einem Tag keinen Beitrag hier zu veröffentlichen. Unangenehm peinlich, echt. Und ich dachte wieder darüber nach, warum mir das so wichtig ist, wozu ich diese Routine (noch immer) brauche. Ich fand und finde keine brauchbare Antwort außer: Es ist eben so, ich mach das gern. Und nach so vielen Jahren möchte ich das tägliche Bloggen nicht einfach aufgeben.
Die Lust am Übertragen von vier Post-/Ansichtskarten war mir darüber vergangen. Dann kümmerte ich mich eben um den Datenbestand, den ich vom Buchfink habe und von Jojo (die beiden vom mir gestalteten/mitgestalteten Sendungen bei Radio Corax). Neben der 500-GB-Festplatte sind da noch drei 128-GB-USB-Sticks. Also ließ ich Ordner abgleichen (vom Krusader, einem Dateiverwaltungsprogramm für LINUX), was ziemlich langwierig sein kann und langweilig. Konnte aber dadurch heute zwei der drei Sticks leeren.
Über all dem war ich auch noch einiges einkaufen, habe Möhren geschält, kleingeschnibbelt und gekocht, aus denen morgen eine leckere Suppe werden wird. Und weil mir – wie ich schon anmerkte – nichts anderes einfiel, schrieb ich eben nieder, was bei mir heute los war. Hoffentlich ist das morgen wieder anders.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Etwa 200 GB (meine erste Computerfestplatte hatte 30 MB!) mehrfach vorhandener Daten wurden gelöscht; ich habe noch immer alles doppelt gesichert.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 13. Mai 2025 war ich zufrieden mit dem Geschriebenen, mit gelöschten Daten, mit der angesetzten Möhrensuppe.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Also warst du doch zufrieden mit dem Geschriebenen, das ist doch schon mal was.
Ja, vor allem mit dem, das ich hier nicht herzeigen kann …