2025 – 013: Tagessammelsurium

Irgendwie war heute fast alles nichts Richtiges.

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Zuerst wollte ich ein Zitat von Peter Hacks über die Entstehung von Gedichten hier erscheinen lassen. Dann versuchte ich mich selbst an einem Gedicht – an einem Tanka. Beides stellte mich nicht zufrieden. Beides paßte heute nicht zu mir, zu meinen sonstigen Einträgen. Also muß ich etwas anderes finden …

Allerdings ist heute ein Tag (gewesen), an dem mich nur sehr wenig zufriedenstellen konnte. Ich sortierte einen Karton den Inhalt eines Paketkartons. Drin waren Bücher, lokalgeschichtliche Dokumente (Prospekte und Broschüren zu einem Dorffest vor 11 Jahren), eine Urkunde der NVA von 1984, zwei evangelikale Machwerke (die im Altpapier landeten). Ich weiß noch nicht wirklich, wohin mit all dem, das ich behalten möchte. Dazu habe ich etwa 20 Musik-CDs aussortiert, die ich irgendwann in dieser Woche in ein Öffentliches Bücherregal bringen werde. Nur 20 von keine Ahnung wieviele das noch sind.

Der einfach mit heißem Wasser aufzugießende Kartoffelbrei im Becher (Marken­pro­dukt) schmeckte nach nichts und wird von mir nicht mehr gekauft. Bäh, war der enttäuschend. Den Bleistifttext hatte ich heute vormittag beim Wickel: So, wie ich ihn niederschrieb, ist er zu absolut nichts zu gebrauchen außer als verdammt schlechtes Beispiel (Zeitformenfehler, Wortwiederholungen, logische Fehler im Ablauf). Was hab ich mir dabei nur gedacht? (Wie ich bereits schrieb: nicht viel.)

Vom Vermieter bekam ich Post, die ich nicht verstehen kann. Ich rechne zusammen, zweimal, dreimal, ein viertes Mal: Ich kann keine Differenz zwischen Soll und Haben finden und verstehe nicht, wie die beim Vermieter zustandekommen konnte. Das nervt wieder. Ich muß also anrufen.

Der 13. ist – auch wenn es ein Freitag sein sollte – immer mein Lieblingstag im Monat. Ich habe keine Bedenken hinsichtlich der 13 als Unglückszahl, nein, ich bin an einem 13. geboren (an einem Donnerstag). Der heutige Tag fand und findet ganz untypisch eher als Nichtglückstag statt. Nun, dann wird wohl morgen wieder gut werden. Oder übermorgen. Ich laß mich da überraschen und von heute nicht aus dem Tritt bringen.

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Zwei Bücher der Sorte „Machwerk, übel” landeten im Altpaier.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 13. Januar 2025 war ich zufrieden mit neuen Pillenboxen, mit der wiedergefundenen Urkunde, mit leckerem Abendessen.


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Über Der Emil

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2 Kommentare zu 2025 – 013: Tagessammelsurium

  1. Antje sagt:

    Auch ich mag die 13 sehr.
    Mein Elternhaus war die Nummer 13 und als Autokennzeichen habe ich immer die 13. Es ist einfach eine besondere Zahl, vielleicht ja weil sie nicht alle mögen.

  2. Ich habe vor langer Zeit einmal gelesen – fragt mich nicht wo – dass weil die vollkommene Zahl die 12 sein soll als die Zahl der Männer gilt und die 13 als die der Frauen: 13. Fee bei Dornröschen usw. Darum mag ich diese Zahl auch!!!

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