Unterschiedlich einfach oder schwierig.
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Sich mit etwas abzufinden ist zumeist viel leichter, wenn es zur Vergangenheit gehört und somit nicht mehr zu verändern ist, als wenn etwas für die Zukunft festgeschrieben scheint und kein Weg und kein Mittel zur Änderung dessen denkbar sind.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Zwei Einkaufstaschen voller Glasbehälter brachte ich zum Altglascontainer (warum werden die nicht alle bepfandet).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 17. April 2024 mit der am Schreibplatz verbrachten Zeit, mit einer kleinen Runde durch die Stadt, mit einem ausgelesenen Buch (Julius Havemann: Die Göttin der Vernunft).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Was aber, wenn irgend ein Ereignis schon längst in der Vergangenheit liegt und es dennoch „ für die Zukunft festgeschrieben scheint und kein Weg und kein Mittel zur Änderung dessen denkbar sind“? Mit manchem kann ich wohl nie meinen Frieden machen.
Nächtliche Grüße von nebenan.
Mit etwas meinen Frieden machen ist bei mir etwas anderes als abfinden; und die Einsicht, daß trotz aller auch zukünftigen Nachwirkungen des Vergangenen daran nichts mehr …
Okay, ich muß nochmal nachdenken …
Manchmal ist der Schmerz, die Kränkung, dermaßen groß, dass es auch Jahrzehnte später keine Möglichkeit gibt, sich damit abzufinden. Dann wird Mann (kein Rechtschreibfehler!) darüber krank und kränker, in Träumen erlebt er diesen Schmerz wieder und wieder und macht es den Menschen um sich herum schwer, mit diesen Folgen umzugehen. Frau muss sich damit abfinden, dass sie nicht helfen kann. Leider!
Und ja, Pfand auf alle Glasflaschen wäre nicht verkehrt.
Ja, das gibt es auch, auch bei mir.
Im allgemeinen ist es für mich eben schwieriger, mich damit abzufinden, daß ich in Zukunft (auch) nichts ändern können werde …
(Pfand bitte auch auf Marmeladen-, Gurken- und sonstigen Gläser.)
Unbedingt!
Das ist ein sehr kluger Gedanke mit der Akzeptanz.
Kommt mir bekannt vor.
—-
In der Schweiz ist Pfand die Ausnahme und Glascontainer die Regel. Man müsste da echt mal die (asozialen,sozialen und ökologischen) Vor- und Nachteile betrachten.
– Recycling/Waschen versus Neuverwertung des Glasmülls
– Pfandsammeln gegen Armut versus gute Sozialhilfe (die ist auch in der Schweiz verbesserungsmöglich)
(Das ist nur ein Anfang/Ausschnitt)
Wobei ich auch noch zwischen Akzeptanz und „damit Abfinden” unterscheide. Das sind feine, für mich aber vorhandene Abstufungen …
Von den gesetzlichen Regelungen her (!) müßten Pfandsammler hierzulande ihr daraus erzieltes Einkommen beim Jobcenter melden, auf daß es bedarfsmindernd auf die Bürgergeldzahlungen angerechnet werden kann.
Ich habe unter Bürgergeld etwas völlig anderes verstanden: Nämlich ein Grundgeld für ALLE Bürger (wobei für die wirklich reichen Menschen eine Grenze gesetzt werden müsste, aber wie?) und dass dann jeder Mensch entscheiden kann, wie er leben möchte. Aber das ist natürlich Fiktion!
Tja, das wäre das bedingungslose Grundeinkommen, was ein(ig)e Partei(en) in Deutschland ums Verrecken (sorry) verhindern wollen, genau wie ein Tempolimit. Oder Verpflichtungen zu Pfandverpackungen, die auch wiederbefüllt werden. Etwas, womit ich mich nicht abfinden möchte, weil ich es nicht akzeptieren kann!