Metaphern-spezifisch oder altersbedingt.
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Der Herbst des Lebens … Ist das wirklich ein passendes Bild, eine stimmige Metapher für das Alter?
Was? Ihr stellt euch solche Fragen nicht?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 10.10.2022 das Aufwachen auf meiner Schlafcouch, die erledigten Sortier- und sonstigen Nacharbeiten (nein, ich bin noch lange nicht fertig), das summende Denkicht beim ersten Wintertee.
Für morgen zog ich die Tageskarte Königin der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Doch, ich stelle mir solche Fragen auch. Ich finde, es ist passend. Die beiden Aspekte des Herbstes, Fülle und Ernte einerseits und Vergänglichkeit andererseits gehören auch zum Alter. Und wenn man an die Wiedergeburt glaubt, kann man sich die Zeit nach dem Tod als Winter und das neue Leben als Frühling vorstellen.
Viele Grüße Lin
Doch, klar stelle ich solche Gedanken an. Nur über die Richtigkeit befinden mag ich nicht, denn Metaphern unterliegen sehr persönlichen Einordnungen.
Seit ich ü50 bin, empfinde ich den Herbst weniger bedrohlich. Vielleicht hängt das bei mir sogar mit dieser Metapher zusammen.
Nein, tue ich tatsächlich nicht. Vielleicht bin ich noch nicht alt genug 🙂
Man weiß ja nicht, wann man abberufen wird …
Aber soweit es statistisch einigermaßen passt, befinde ich mich
wohl in meinem Spätsommer.
Natürlich weiß ich mich in den Kreislauf der Natur einzuordnen –
ein Wiedergeborenwerden kann ich ja nicht ausschließen.
Liebe Grüße,
C Stern