2021,025: Der Ruf

Laßt uns der ersten Tage gedenken.

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So ein erster Tag, der ist immer etwas besonderes. Ich meine jetzt tatsächlich den ersten Tag und nicht das erste Mal. Wie war er denn, der erste Tag? Der erste Tag in einer neuen Wohnung. Der erste Tag an der neuen Arbeitsstelle. Der erste Schultag. So viele erste Tage! Der erste Tag nach der Hochzeitsnacht. Der erste Urlaubstag … Dann war da noch: der erste Tag nach dem Gipsbein (damals noch vom Fuß bis hoch zur Leiste). Der erste Tag mit dem neuen Fahrzeug. Ach. So viele erste Tage. Und an die meisten davon haben wir Menschen gute Erinnerungen. Weil wir uns an die ersten Tage von Arbeitslosigkeit, schwerer Erkrankung usw. usf. nicht oder nicht gern und gleich gar nicht oft erinnern.

Einer von den ersten Tagen hat aber ein besonderes Image. Den mag – wenn ich mich so umsehe – niemand richtig gern. Dabei ist er der erste Tag, den wir alle immer wieder erleben. Der erste Tag der Woche, der Montag, der scheint wirklich ein übler erster Tag zu sein. Ganz gleich, ob mit ihm die Arbeitswoche beginnt oder die Schulwoche. Oder ob er nur einer in einer unendlichen Reihe von gleichförmigen Tagen ist. Der erste Tag der Woche ist für viele ein unangenehmer Tag, hat zumindest den Ruf, ein unangenehmer Tag zu sein.

Der Montag tut mir fast ein wenig leid ob seines Rufes …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 25.01.2021 war positiv der auf morgen verschobene Einkauf.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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7 Kommentare zu 2021,025: Der Ruf

  1. Nati sagt:

    Für mich nicht.
    Zumindest nicht bewusst.
    Komisch, oder?

  2. Gudrun sagt:

    Ach, es gab eine Zeit, da mochte ich den Montag auch nicht. Das Wochenende war zu kurz, um abzuschalten und sich zu erholen. Sonntags musste ich den Unterricht für die Woche vorbereiten und in der Nacht schlief ich schlecht, weil ich Angst hatte, etwas vergessen zu haben. Wenn dann früh halb Viere der Wecker klingelte, weil ich in eine Kreisstadt im Landkreis fahren musste, war ich nicht amüsiert.
    Jetzt ist es anders, aber ich hätte lieber den Montag noch etwas verflucht.

  3. sabeth47 sagt:

    An vielen Montag war ich hocherfreut, nach einem stillen und faulen Wochenende wieder aktiv sein zu dürfen. Am Wochenende füllt sich die Energie auf, am Montag fühlt sich alles prallgut an.

  4. nurmomfilou sagt:

    Früher war das auch schon so, darum haben viele Handwerker am Montag „blau“ gemacht, darum hieß er dann der „blaue Montag“!
    Besten Gruß
    Gerel

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