2020-034 — Deutsch

Die Unterschiede in einer Sprache.

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Vielleicht war es keine so gute Idee, in meinem #Buchjahr2020 ausgerechnet zu Wladimir Iljitsch Lenin zu greifen, zum Werk “Staat und Revolution”. Aber erstens trifft seine Analyse auch auf den heutigen Staat zu (auch wenn ich das System nicht mehr StaMoKap nennen möchte, weil einfach zu viele Bereiche auch der unmittelbaren Daseinsfürsorge vom Staat hinwegprivatisiert wurden und der Staat kaum noch irgendwo Monopolist ist). Und zweitens kann ich die Sprache der marxistisch-leninistischen Theorie ganz prächtig mit dem heutigen Neusprech vergleichen. Für einige Dinge wäre tatsächlich eine Übersetzungshilfe angebracht.

Einer der wesentlichen Unterschiede: Früher kämpfte der Mensch um Planübererfüllung und eine solidarische, ja, manchmal auch egalisierende Gesellschaft, heute schlagen wir Konsumschlachten und versuchen uns im “mir das meiste” …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 03.02.2020 erledigte Bankgeschäfte, eine neue Steppdecke, eine von mir für mich beantwortete Frage.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Schwerter.

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Über Der Emil

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3 Kommentare zu 2020-034 — Deutsch

  1. Elvira sagt:

    Ich kenne das Buch nicht, aber deiner Schlussbetrachtung kann ich dennoch absolut zustimmen

  2. Gudrun sagt:

    Naja, aber wenn wir ehrlich sind, dann gab es die “ und mir das meiste“ auch damals und Witze darüber wie „Wir müssen aus unseren Betrieben mehr herausholen.“ Diese Raffzähne habe ich nie verstanden. Ihnen ging es aber immer bestens. Aber du hast Recht, es ist kein Vergleich zu jetzt. Jetzt muss man so sein. Sonst könnte man vielleicht nicht bestehen.
    Vielleicht sollten wir viel öfter über so was reden, spinnen, und uns nicht abhalten lassen, Utopien zu entwickeln. Ich gebe zu, ich bin viel zu still geworden.
    Grüße von nebenan.

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