Wie in jedem Jahr war ich auch auf einem Friedhof.
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Totensonntag, letzter Sonntag im Evangelischen Kirchenjahr.
Zur Mittagszeit hab ich mich mit jemandem in der Stadt getroffen. Der Vereinstransporter, der in einem Dorf am Stadtrand steht, mußte ausgeräumt und für die beiden Weihnachtsmärkte vorbereitet werden. Ui, das war kalt an den Fingern! Aber nach zwei Stunden schon erledigt. Die beiden benötigten Zelte und die sonstige Ausrüstung sind wieder gut verstaut.
Dann war ich, wie seit vielen Jahren immer wieder, auf einem der Friedhöfe hier in der Stadt. Auf dem Nordfriedhof. Und auf einem Grab liegen ein paar Zweige, und ein Grablicht brennt für eine Weile dort. Als ich wieder zuhaus war, konnte ich auch eine Verschenkaktion nachholen. Im Nachbareingang hat jetzt jemand einen Rucksack (mir ist er zu klein geworden und ich habe auch noch genügend andere) und einen bei mir mittlerweile auch überflüssigen USB-Hub mit eigener Stromversorgung. Ich hatte dafür ein nettes Gespräch und viel Hundefell zum Kraulen. Guter Tausch bisher. Vielleicht geh ich irgendwann auch mal mit Gassi.
Und Musik habe ich heute gehört. Mundart. Neumodisch. Gut. Mit gutgemachten Videos.
Und doch: Ein Tag mit vielen Erinnerungen. Besonders jetzt am Abend. Bei Kerzenschein, beim Schreiben. Ich brauch auch noch ein Weilchen, ehe ich schlafen kann. Und morgen/übermorgen beginnt das Abstauben, Prüfen, Reparieren und Aufstellen der Weihnachssachen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 24.11.2019 waren positiv der fertige Transporter, das Ritual, ein Gespräch mit mehr als “Guten Tag” und “Guten Weg”.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn derMünzen.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dein festes Programm darf durchaus aufgelockert werden: Klasse!
Ich sehe ziemlich märchenhaftes feines Glitzern, innen wie außen…
Gruß von Sonja
Achja, die Vorhaben, Pläne, Programme.
Das Leben ist so reich – und ich hetze durch, um wenigstens einen kleinen Teil der mich ansprechenden Menschen, Informationen, Bücher, Tagebuchnotizen, Schokolädchen, Enkelbilder usw. mitzubekommen.
Es ist wunderbar, dass es soviel zu er-leben gibt und es ist ein Jammer, dass die Stunden so schnell gefüllt sind und weiterrennen und schon wieder ist es Nacht.