Somnosophie als 42. Wissenschaft.
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Daß ich die Sonne einmal grün sehen würde, hätte ich mir nie zu träumen gewagt. Und das sage ich, der ich alles in Träumen erleben kann! Doch das hier ist kein Traum, ist Wirklichkeit, Realität, Kosmologie. Die. Sonne. Leuchtet. Grün. Niemand, nicht die schlauesten Köpfe der Wissenschaftskongregation, kein/e Astrophysiker/in, kein/e Chemiker/in, kein/e Quantenchromograph/in, kein/e Chronologiker/in und kein/e Somnosoph/in, niemand kann dieses Phänomen wissenschaftlich erklären. Seit Wochen steht die grüne Sonne am Himmel. Sie strahlt im Bereich des sichtbaren Lichtes nur noch auf drei grünen Spektrallinien von Sauerstoff, Quecksilber und Thallium – und das ist nach allen bekannten Naturgesetzen unmöglich. Es sei denn, jemand hätte zwischen Sonne und Erde eine dünne Schicht aus Thallium und Quecksilber und Sauerstoff installiert, die durch keinerlei bekannte Methode detektiert werden kann. Die in anderen, durch uns nicht erkennbaren Dimensionen unseres Universums existieren und zumindest auf unsere vier Dimensionen wirken muß.
Natürlich ist das eine “bloß” somnosophisch mögliche Erklärung, aber die ist meinen werten Kolleg/inn/en einem Alp zu ähnlich und nicht mit den (bekannten) Naturgesetzen unserers Universums vereinbar. Das sind Träume auch nicht, entgegnete ich ihnen, es sei denn, wir akzeptieren Träume als Abbildungen höherdimensionaler Realitäten auf unser vierdimensionales (Unter-)Bewußtsein, am schlüssigsten als eine 19-dimensional überlagernde Reduktion. Ich bin mir im Klaren darüber, daß keine/r der etablierten klassischen Wissenschaftler/inn/en und nicht eine/r meiner geschätzten Kolleg/inn/en Somnosophen meine These mit insgesamt fünf Zeitrichtungen unterstützen wird, geschweige denn sie begreifen wird.
Das einzige, was mir zur schlüssigen Formulierung einer Theorie des gefalteten 23-dimensionalen Universums mit fünf Zeitrichtungen noch fehlt, ist eine passende Mathematik für fünf Zeitrichtungen, Begriffe für jede der fünf; Vergangenheit (hinten) und Zukunft (vorn) reichen nicht mehr aus, denn da gibt es noch oben (Pik?) und unten (Schlund?) und dann noch das als Richtung unbenennbare (mit hoher Wahrscheinklichkeit fraktale) Jetzt (Fraktum vielleicht?), das ebenfalls eine Zeitrichtung und nicht (wie zur Zeit angenommen) nur ein Punkt in der Zeit ist und zu dem es keinerlei Pendant/Antagonisten wie zu den anderen Richtungen gibt. Wenn ich das zuwegebringe, dann bleibt Vonja Brakthoms eine/r der wichtigsten Somnosoph/inn/ennamen aller Dimensionen und Zeiten. Ob irgendeine/r der Aborigines damals mitbekam, daß aus ihren Mythen die 42. Wissenschaft wurde?
Und nun überlege ich, ob es neben der Somnosophie auch noch eine Somnotik geben sollte … (Sci-Fi, Fantasy: Mal Sehn, was draus wird. Übrigens: Ich weiß auch nicht, was genau Vonja Brakthoms mit all dem da ausdrücken möchte.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 25.07.2019 waren positiv ein Abschlußgespräch zu aller Zufriedenheit, Reisnudeln mit leckerem Zammgehaahne(Tsamm-ge-h[ein langes, ans A angelehntes E]h-ne, Zusammengehauenem, Zusammengewürfeltem), ein erstes Stücklein Text zu vielen Notizen.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Schwerter.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


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