Musikalische Qualen, ganztägig.
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Puh. Ich bin zurück aus EDGE-Land, das es bevorzugt auf Burgbergen zu geben scheint. Der heutige Tag war echt anstrengend, denn im vorderen Teil der Burg war erst Blasmusik von elf bis vier, danach Schlager bis um acht. Und es wurde auch die Musik gespielt, die ich nun überhaupt nicht ausstehen, aushalten kann. Keine Fluchtmöglichkeit mehr, nachdem die drei Menschen, die neben uns auf der Oberburg mit Trommeln, Sackpfeifen und Flöten verschiedenster Art musizierten, die entfernteren Klänge nicht mehr übertönten. Brrrrrr. Jetzt sitze ich in meiner Badewanne, wasche den Staub, den der Wind brachte, von mir ab und genieße wieder vernünftige Musik (Miroque-Serie). Hach, wie gut das tut!
Wieder habe ich mit anderen Menschen gesprochen, mir ihre Geschichten angehört. Viele Scherze hab ich auch wieder gemacht, unter anderem Radfahrer mit dem Beginn von Freddy Mercurys “Bicycle” begrüßt, laut, sehr laut (und mit Beifall für mich). Einer der Vögel des Falkners flog sehr nah an mir vorbei … Ach ja, mit nur ganz wenig mehr Bequemlichkeit könnte ich immer so leben.
Ich weiche weiter ein und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 16.06.2019 waren positiv ein Frühstück im Zelt, viele herzliche Scherze, leckeres Brot vom Handwerksbäckermeister.
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Stäbe.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Bedeutet „Puh“ Erleichterung?
Deinen wonniglustigen Scherzereien hätte ich nur zu gern gelauscht!
Badewannenfreuden, wie wonnig!
Ja. Erleichterung. Und Wohlfühlen beim Eintauchen in den Schaum.
Wie kommen die darauf, solche Musik an einem Mittelalter-Fest zu spielen?
Du hast mein tiefstes Mitgefühl.
Toll, was du so schaffst!
(Ich wäre geflüchtet.)
Heimatfest mit Ritterlager/Mittelalterteil …