Unbestimmte Geschichte.
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für all jene, die Hoffnung brauchen.
Es schneit nicht. Es will draußen weder winter- noch weihnachtlich werden. Und im Herzen ist es noch eiskalt. Selbst der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt hilft nicht. Und auch nicht Lumumba, Pharisäer und heißer Met. Irgendwie ist sogar die Musik in diesem Jahr grauenvoller als in jedem einzelnen Jahr zuvor. Nein. Advent und Vorfreude? Fehlanzeige. Nicht in diesem Jahr. Jetzt kann ich mir vorstellen, wie es sich mit einem steinernen Herz lebt …
Diese Rempelei nervt. Die Menschen nerven. Flucht nachhause. Kerzen an, Weihnachtsmusik aus Kindertagen. Bilder ansehen, Bilder der vergangenen Weihnachtsfeste. Des Alleinseins wieder gewahrwerden. Der Trauer. Schluchzend alte Lieder mitsingen.
Dann kommen die Tränen. Und im Herzen brennt der Schmerz. Die neuen Weihnachtsgefühle stellen sich mit Macht ein. Aber sie sind besser als die Kälte vorher. Und weichen in den nächsten Tagen den zärtlicheren Erinnerungen an Dich. Das ist es, was ich mir zu Weihnachten wünsche.
Nein nein, nicht ich …
Euch allen wünsche ich eine Zeit vieler glücklicher Momente.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
Ich kann in diesem Jahr keine besondere Aktion empfehlen, denn es gibt so viele, die der Unterstützung wert sind. Ich bin in diesem Jahr einer von den Menschen, die auf der Straße genauer hinsehen und dort helfen, wo Hilfe nötig und mir möglich ist.
P.S.: Das Gute am gestrigen 09.12.2018 waren Weihnachtslieder, Weihnachtsgeschichten, fast normales Essen.
Aussortiert habe ich gestern ziemlich viele ausgetrocknete Filzstifte.
Die Tageskarte für heute ist die Zehn der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Könnte man aber durchaus denken.
Da scheint viel Emil durch.
Da bin aber wirklich nicht ich der Protagonist.
Schön beschrieben alles.
Stimmt`s, du meidest Menschengedrängel?
Ich erfreue mich auch der einsamen Wunderbarstunden!
Gruß von Sonja
P.S. Der Buchfink letzten Freitag mit dem Thema „Märchen“ gefiel mir sehr!
Nein, es stimmt nicht, ich mag das Gedränge sogar (meistens).
Aber auch einsame Stunden sind schön.
Die Abwechslung ist es, die ich brauche.
Und vielen Dank.
…der text gefällt mir, zum großen teil kann ich mich damit identifizieren…ist das schlimm…?
Danke. Nun, ich hoffe, daß das nicht schlimm ist.
Sehnsucht ist doch etwas Schönes?