Wandertag (Nº 132/2018)

Saaleabwärts, saaleaufwärts.

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Lange geplant. Endlich gemacht. Von der Endhaltestelle Kröllwitz ging ich heute nach Lettin. Von dort aus oberhalb der Lunzberge bis Neuragoczy. Über die Saale fuhr ich mit der Fähre zwischen Neuragoczy und Brachwitz. Den Preis von 30 ct für das Übersetzen finde ich noch immer sensationell (ich bekomme keinen Rabatt, keine Freifahrten, reineweg nichts dafür, daß ich hier die Preisliste vom heutigen Tag zeige):

 

Preisliste für Überfahrten
Kind bis 13 Jahre 20 ct, Erwachsener 30 ct, Zweirad 1,00 Eu, PKW inkl. Fahrer 1,50 Eu, Transporter bis 5 t/Kleinbusse 2,50 Eu, Traktoren, Hänger, landwirtschaftliche Großgeräte, Reisebusse, LKW usw.usf.

 

Auf dem Schild steht der URI, wem das Abtippen zu schwierig ist, suchmaschine bitte nach “Fähren Wettin Löbejün” oder “Fähre Brachwitz”.

Der Weg von der Fähre zur Franzigmark war wirklich angenehm. Aber dann. Dann geht es nur noch auf Straßen, zum großen Teil ohne Fußweg, am Hallenser Hafen vorbei bis hinein nach Trotha. Was soll ich sagen: Der Hafenimbiß ist am Wochenende geschlossen!

Wie lang die Strecke wirklich war, werde ich erst wissen, wenn ich den aufgezeichneten Track des GPS korrigiert habe. Als ich mich nämlich zehn Meter ab vom Weg der Entsorgung des reichlich getrunkenen Wassers widmete, legte ich beim Stillstehen etwas über zwei Kilometer zurück. Jedenfalls laut GPS-Trackaufzeichnung. Die schlug noch so einige andere Haken, die ich auf den Wegen und Straßen nicht ging. Naja, vielleicht komme ich morgen dazu. Mal sehen.

Am Ende war ich von 14 Uhr bis etwa 18 Uhr zu Fuß unterwegs, allein, wahrscheinlich 16 km oder 17 km weit (Trackaufzeichnung: 21 km, kann in vier Stunden nicht sein). Und nur mit dem Fährmann und einer jungen Frau, deren nasser Hund vor ihr aus der Saale stieg und mir um die Beine strich, wechselte ich ein paar Worte. Es war warm, ich hatte trotz Flußnähe keine Probleme mit Mücken, hörte Vögel zwitschern, sah Ruderer und die Händel II auf der Saale fahren. Es war ein schöner Tag und einen Sonnenbrand habe ich jetzt auch.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 12.05.2018 waren der Weg, gemachte Bilder unterwegs, das Katerkraulen.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Wandertag (Nº 132/2018)

  1. Pit sagt:

    GPS ist was Feines. 😉 Meine Hoechstgeschwindigkeit bisher: 4000 Kilometer pro Stunde. Und das beim Wechseln eines Schlauches bei einer Radtour. Des Raetsels Loesung: ich war unter einer Bruecke aus Stahlbeton, direkt am Ende. Daher hat mein Garmin mal einen oder auch zwei Satelliten bekommen, manchmal auch keinen, und so gab es Ortsangaben, die in wenigen Sekunden mehrere Kilometer auseinanderlagen. Aber trotzdem: ich bin so happy zu wissen wie extrem schnell ich sein kann. 😀
    Liebe Gruesse, und hab‘ eine feine Sonntag,
    Pit

  2. wildgans sagt:

    Herrlich!!!
    Die Ortsnamen sehr befremdlich. Hier fast alles mit ….-heim.
    Gruß von Sonja

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