Dummy 07 (101/264)

365 Wochen (= 2.555 Tage) danach

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Kämpfe, aber nicht mit Wut und Lust an Rache.
Denn sieh: Dein eigner Schatten hält die Wache.
Bedenke, Du mußt niemanden besiegen –
Sonst seh ich Dich am Ende zu meinen Füßen liegen.
Richt‘ Deine Waffe nicht gegen einen Schatten,
Dem nur Deine Ängste ein Erscheinen gestatten,
Heb‘ Deinen Schild, wenn Du glaubst, es sei weise,
Oder versteck Deine Furcht und zittre nur leise.
Geh sinnlosem Schlagen doch einfach aus dem Weg
Und besteige lieber einen schwankenden Steg,
Der Dich Deinem Glück ein Stück näherbringt.
Wenn eines Tages Dir genau dieses gelingt,
Dann wirst Du erfahren der Weisheit Entschluß –
Dann, wenn auch ich nicht mehr fechten muß
Gegen Dich – der Du doch nur ich selber bist
Und Du, der Du meine Hälfte deiner Seele vermißt …

© 2008-04-12 Der Emil – vor genau 365 Wochen (= 2.555 Tagen) geschrieben
Wahrscheinlich eine Reimübung …

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 10. April 2015 war ein erfreuliches Telefonat.
 
Tageskarte 2015-04-11: Der Ritter der Stäbe.

© 2008/2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Dummy 07 (101/264)

  1. Ulli sagt:

    Kämpfe …? ich glaube mittlerweile ja, dass das kämpfen überbewertet ist. Vor einigen Jahren machte ich ein Erfahrung und die hiess: solange ich mit mir kämpfe, kann ich nur verlieren …

    herzliche Samstagsgrüsse
    Ulli

    • Der Emil sagt:

      Vor genau 365 Wochen geschrieben, vor sieben Jahren also. Vielleicht las ich damals Fantasy-Romane, in denen es auch ums Kämpfen ging. Vielleicht war es nur eine Reimübung. Vielleicht floß etwas aus meiner Erfahrung aus den Kämpfen mit mir selbst ein — all das weiß ich nicht mehr. Ich habe nur diesen Zettel gefunden und mit eingescannt im Laufe der vergehenden Woche und den Text abgetippt.

      Kämpfe trage ich heute viele weniger aus als damals — nur gegen Behördenwillkür kämpfe ich noch. Und andere Kämpfe sind solche, die ich für etwas bestreite.

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