Es ist zum Fürchten
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Nein, es ist nicht akut. Es ist eine weitere der angekündigten Fortsetzungen.
Wenn ich zweifelnd vor einer Enscheidung stehe, schäme ich mich dafür, mich nicht entscheiden zu können. Ich habe Angst vor den Folgen meiner Entscheidung.
Ich gehe nicht aus meiner Wohnung.
Ich zucke jedesmal zusammen, wenn ich ein Polizeiauto sehe.
Nachts muß Licht und Fernsehgerät anbleiben.
Vor lauter Angst laufe ich vor der Angst weg. Verstecke mich vor ihr.
Angst. Sogar vor dem Leben. Und dann, in dem “neuen” Leben, die Angst vor der Erinnerung.
Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst usw. usf.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 9. Mai 2013 waren das Ausschlafen bis zwölf und eine gute Nachricht.
© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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Das ist symbolisch wie ein Hund, der sich so lange im Kreis dreht, um sich selbst in die Rute zu beißen, bis er ohnmächtig umfällt. Erreicht hat er damit leider gar nichts.
Wenn nach Scham und Zweifel die Angst ersteinmal begonnen hat, das Leben zu bestimmen (gut, meine Höhenangst tut das manchmal heute noch; aber damit kann ich ein recht gutes Leben führen), wenn die Angst vor der Angst sich zu einer Routine, zur normalen Lebenswirklichkeit entwickelt hat, dann ist es wirklich so. Bis es endlich(!) in eine Klinik ging/geht …
Meinen Bruder beherrschten alle diese Gefühle. Den Weg, den er gewählt hat, war nicht der Richtige.
oder könnte man sagen : Angst erkannt, Angst gebannt?
LG, Petra
Das Erkennen ging sofort: Mensch weiß ja, wie Angst sich anfühlt. Aber das Bannen, das geht nicht so einfach, das dauert noch immer an …
Ich kenne diese Spirale sehr gut. Es ist schwer sie zu durchbrechen. „Da wo die Angst ist, geht der Weg lang“…. und der ist nicht einfach zu gehen. Kannst Du Dir da professionelle Hilfe holen? Du mußt es selber schaffen, aber vielleicht ja nicht alleine.
Ich hatte mir Hilfe geholt, als das aktuell war …
Vielleicht hat die Angst auch einen Sinn, will Dir was sagen… (?)
Am Anfang, ja. Dann hat sie sich verselbständigt, die Angst, und wurde sie zur Angst vor der Angst vor der – und der Ursprung war weg und nicht mehr erkennbar.
Heute Nacht in den vielen Stunden Wachseins konnte ich deine Angst besser noch als sonst verstehen.
die angstschlange kenne ich auch (ähnlich, aber anders) – vergesse sie aber auch immer mal wieder, wenn sie nicht akut ist. kennst du sicher auch?
Angstschlange … Und ich der Angsthase, der wie hypnotisiert dasitzt. Danke für dass Wort!
du denkst an das schlangetier und ich dachte zuerst an die ängste, die hintereinander schlange stehen. erst beim durchlesen ans tier …
mögen wir gute anti-hynosemittelchen finden!
wenn man Angst hat,dann soll man das Wort Angst auch gar nicht aussprechen, weil die Angst dann noch intensiver wird, sage nicht ich sondern ein Psychologe …
es ist schwer wenn man drinnen steckt, raus kommt man nur selber … auch mit Hilfe durch einen Arzt … aber trotzdem kommen solche Sachen immer wieder mal durch, man rennt ja dann nicht gleich zum Doc … also ich spreche jetzt nur von meinen Erfahrungen und bitte nicht nachmachen, das kann bei dir oder jedem anderen auch ganz anders wirken…
wenn es da ist dieses beherrschende Gefühl, geht gar nichts und eine Auszeit ist genommen, da dieser Zustand ja genug Nebenwirkungen mitbringt, reicht das für ne kleine Krankschreibung von 1 – 2 Tagen, man kann ja nicht immer Urlaub nehmen… und dann mal wirklich fallen lassen mit allem drum herum … und sich dann wieder sammeln und aufraffen- unbedingt-, denn jeder weiß … das Leben findet draußen statt, nicht im sicheren Zimmer, auch wenn es da am aller schönsten ist , das ist einfach der sicherste und glücklichste Ort …. aber es kann auch zum Gefängnis werden… deswegen sollte man an die Ursachen gehen, aber dazu ist man noch nicht bereit…. 😉
es muss so gehen erstmal 😉
keine Dauerlösung, weil die Last immer schwerer wird … aber noch geht es nicht , weiter zu suchen nach dem wieso und warum und an welchem Punkt des Lebens ist was schief gelaufen… das es solche Ausmaße annehmen kann …
LG lieber Emil und alles Liebe
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Angst vor allem Möglichen, Angst vor der Angst… Eine teuflische Spirale. Nur wie man da wieder ganz rauskommt, weiß ich zeitweise leider nicht.
lg Gabi
Zu einem Gutteil hab ich es ja geschafft, indem ich meine Vergangenheit nicht mehr verdrängte und verleugnete.
Da sieht man wieder, dass nie alle Menschen gleich sind. Ich habe keine Probleme – oder zumindest größtenteils nicht – mit meiner Vergangenheit, sondern eher mit dem Hier und Jetzt und der ungewissen Zukunft. Im Gegenteil. Ich schwelge wahrscheinlich zu viel in der Vergangenheit und weine ihr zum Teil nach, weil ich denke, dass da alles oder vieles (vermeintlich oder wirklich) „besser“ war und weil so einiges eben jetzt nicht mehr so ist oder auch nicht mehr so sein wird.
lg Gabi