Aber es ist einfach weg
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Nanu? Wo ist den …?
Da war doch noch …! Es muß doch irgendwo …
Leicht hektisch blicke ich mich um. Nein, es sieht hier aus wie immer. Die Tür war ja auch abgeschlossen; und der Papierstreifen, der beim Öffnen herausfallen würde, war noch an seinem Platz.
Auf dem Tisch liegt der Stapel “Mitteldeutsche Zeitung” neben einem mit lauter Werbung und Sonntagsblättchen. Und oben auf der Werbung liegt meine “Einteilungsbörse”. Das ist das Portemonnaie, in dem ich zum Monatsanfag all mein verfügbares Geld auf die Wochen aufteile.
Ich schaue schnell nach: Nicht ein Schein ist mehr drin. Alles weg. Kopfschüttelnd lege ich das Zwiebelleder wieder auf den Stapel. Nein, glauben kann ich das alles wirklich nicht.
Nach einem Blick auf den Kalender muß ich es aber akzeptieren. Verschwunden, weg, wie im Fluge einfach vergangen ist der ganze Monat Januar. Und heute gehe ich zur Bank und hole mein Geld und verteile es wieder nach meinen Vorstellungen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 31. Januar 2013 war eine wunderbare Schicht im Praktikum mit sehr guten Gesprächen.
© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Mit dem menschunwürdigen Betrag auszukommen, ist schon hohe Kunst. Mir ist es nie gelungen, damit auszukommen. Die letzten Tage im Monat waren immer vom Pleitegeier umkreist.
du kannst einem aber auch einen Schreck einjagen … 😉
Ende gut, Monat rum, alles geht von vorne los … liebe Grüße Ulli
😉
Ich habe öfter solche seltsamen Erlebnisse mit meiner Geldbörse (schon 2012 einmal).
Papierstreifen in der Tür??
Jaja. Bei Kundschaftern, Agenten und Paranoiden ein beliebtes Mittel, unberechtigte Öffnungen von Türen (insbes. Wohnungtüren) feststellbar zu machen.
Ich weiß, daß ich einen Knall habe 😉
Dann muss ich nicht mehr fragen nach dem Papierstreifen. 😀
Lass mal, lieber Emil, jeder hat das Recht auf seine Meise. Du hast halt eine aus Papierstreifen und glaub mir, ich hab auch mindest eine …
Gruß von nebenan
(Ich habe auch gerade eingeteilt.)
Das mit dem Streifen mach ich zumindest nicht mehr jedesmal, wenn ich weggehe … Will’s irgendwann ganz lassen.
Aber mal ehrlich: Wo ist denn der Januar hin? Es war doch erst Dienstag Neujahr???
AAhh, hab ich einen Schreck gekriegt;meine Guete !!! Dann bin ich zu meiner Geldboerse,hmpfrrr
5c & auf dem Schreibtisch 70 c ach ja !!! Papierstreifen,macht nichts hab schonso aehnliche Sachen gemacht. Was heisst hier Knall, & die,die rumsausen & das fuer Kohle,Knete,Kies & Maeuse machen ????? Alles GUT.
Ja, alles gut hier. Nur war mir der Monat zu schnell rum.
Na sag mal, du kannst einem ja einen Schreck einjagen!
Ok, nun hast du Nachschub, und der Neue Monat kann beginnen.
😉 (Danke, ich grinse heimlich vor mich hin und freu mich, daß der Text funktioniert.)
Du kannst auch offen lachen, ist doch toll, wie das geklappt hat.
Jetzt da du es sagst: bei mir isser auch weg, der Januar. Gut, dass wir einen Februar kaufen konnten.
Gestern haben wir den Buchfink zusammen in der Schweiz gehört.
Nach der Funny van Dannen Story bleibt ein befremdliches Gefühl für uns Männer, nicht? 🙂
Ich hatte echt Bauchweh und wollte Luise das garnicht erst lesen lassen … (wegen des Autsch-Gefühles)
meine mutter hat immer die tage gezählt, die der monat noch hatte und den geldrest dann geteilt durch. das musste dann reichen. zwar alles in der gleichen börse, aber das gleiche prinzip. bei mir meist-mit-karte-zahlerin gibts ein kartenlimit. wie peinlich, neulich, als das limit erreicht war und ich nachhause musste, um die zweitkarte holen zu müssen (das notfallkonto).
das geld!
schön geschrieben, deine geschichte über ressourcen und wie sie sich entziehen.
So ähnlich mach ich das am Monatsanfang mit den Wochen – wie Deine Mutter.
Aber hallo, was ist denn das für ein Krimi????? Aber Du kannst dich glücklich schätzen, das es der 31.1. war…. meine Geldbörse ist aus Zwiebelleder… immer wenn ich rein sehe kommt mir das große heulen und nicht erst am 31…… Neeeeee
Schönes WE und sei auf der hut…
Manchmal bringt das Leben die besten Krimis hervor 😉
Ein „Willkommen hier!“ in die alte Heimat (bin ursprünglich Mondputzer).
Lieber Emil, ich fand mich sehr gut unterhalten von dir. Und irgendwie kam mir alles so bildlich rüber. Kompliment, mein Guter. Ach ja, und einen guten Start in die neue Woche…
Und immer schön aufpassen, gell?