Zwei (#364)

Endlos

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Unfertig. Nicht zu Ende gedacht. Das saubere Ausformulieren bewußt unterlassen …

 
“Recycling”-Gedanken

Am Ende von Irgendetwas – vielleicht am Ende eines Jobs, eines Lebens, einer Reise oder eines Jahres, am Ende eines Weges – steht immer auch die Frage nach dem “Wie geht es jetzt weiter?” Für einige meiner Beispiele weiß fast jeder eine passende Antwort.

Nach dem Job kommt die Rente oder ein anderer Job, es wiederholt sich also vieles (und das Dasein als Rentner ist beileibe nicht voller Entspannung und Erholung, sondern tätiges Dasein als Hausmeister, Köchin, Oma, Opa usw.).

Am Ende einer Reise: Folgt da nicht bald schon wieder eine (Rück-) Reise? Oder im nächsten Jahr die nächste Reise? Auch da wiederholt sich vieles.

Am Ende eines Jahres beginnt doch sowieso nur ein neues Jahr. Von dem hoffe ich, daß es besser wird als das vergangene, daß es zumindest nicht schlechter wird. Und auch in den Jahren wiederholt sich so vieles.

Am Ende eines Weges: Ist da immer ein Ziel erreicht? Geht da nicht ein (der?) Weg weiter; locken da nicht auch die Ferne, die Zukunft, das Unbekannte, das Langersehnte mich schon zum nächsten Schritt auf einem neuen Weg? Irgendwie klingt das für mich so, als wiederhole sich da vieles.

Und am Ende eines Lebens?

Was kommt nach dem Leben?

Was war vor dem Leben?

“Wo komm ich her, wo geh ich hin?” L’âme Immortelle stellen in ihrem Song “Wohin” diese Frage. Ist es ähnlich dem “Wie ein Phönix aus der Asche”?

Wenn das nach dem Tod wie vor der Geburt ist, dann ist die Wiedergeburt (allerdings nicht als Persönlichkeit, sondern mehr prinzipiell) doch eine beinahe logische Konsequenz? Wie ein Eiswürfel, der ins Wasser fällt, wie ein Tautropfen, der verdunstet, wie ein Granitkiesel, der zu Staub zerrieben und dann zu Sandstein wird … so ungefähr.

Und was geschieht mit dem, was mich als Menschen ausmachte? Meine «Seele» kann doch auch nicht so einfach verschwinden, sie ist doch zumindest mit Information und / oder Energie gefüllt?

Energie kann nicht verschwinden, es gilt der Energieerhaltungssatz (wegen der Zeitinvarianz der fundamentalen Quantengleichungen). Auch für Information, für den quantenmechanischen Informationsbegriff gilt, daß Information erhalten bleibt. So bleibe auch ich erhalten, so bleibt jedes Leben erhalten.

Vor allem in unseren Herzen und in unserem Gedächtnis.

Innerhalb der Familien, innerhalb der Freundeskreise: Wiederholt sich dort nicht auch vieles, obwohl ein Mensch, wie es so schön heißt, “von uns gehen” – sich auf ein anderes Stück Weg machen – mußte?

Es bleibt: Das Rad des Lebens ist endlos

 
 

Dieser Text entstand aus einem meiner Kommentare in einem anderen Blog.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 28. Dezember 2012 war die fertiggestellte Planung für’n Jahreswechsel.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Zwei (#364)

  1. Follygirl sagt:

    So ist es eben… es wiederholt sich alles… immer wieder… und wer Glück hat macht daraus das BESTE…
    LG, Petra

  2. Amelie sagt:

    Ich möchte eigentlich nicht, dass sich alles immer wieder wiederholt. die Spirale soll ein Ende finden.

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende …

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