Braucht es mehr Worte, das zu beschreiben?
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Hätte ich gewußt oder auch nur geahnt, welche Welt meine Enkel bewohnen müssen: Ich hätte keine Kinder gezeugt.
Erinnerung des Tages:
Es ist lang her, daß ich mit einem kleinen Geschenk jemandem so ein heftiges Grinsen ins Gesicht zauberte wie heute.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 23. März 2025 war ich zufrieden mit ertauschten Handstulpen, mit einem übergroßen Lächeln, mit dem zügigen Abbau.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das habe ich mich 1983 – einem Jahr am Gipfelpunkt des kalten Krieges auch gefragt – und es trotzdem getan. — Ich habe es nicht bereut. Und wie sagte Luther angeblich: Auch wenn die Welt morgen untergehen würde – ich würde heute noch einen Baum pflanzen.
Den Baum pflanzte ich auch …
Ich denke da kommt man erst mit einem gewissen Alter hin.
Heute bin ich auch froh, dass meine Jungs erwachsen sind und ich würde um nichts in der Welt noch eines in diese Welt setzen wollen.
Bereut habe ich die Beiden aber nicht. Was würde mir doch fehlen an Erfahrungen und Freude, es ist unbezahlbar.
Ich schreib ja auch nicht, daß ich es bereue. Die Zukunft sah im Land damals (auch zu seinem Ende hin) eben noch ganz anders aus …
Manchmal beschleicht mich dieser Gedanke auch, aber ich verwerfe ihn ganz schnell wieder. Kinder sind der egoistische Wunsch der Eltern, aber ich habe nicht einen Tag bereut, diese wunderbaren Kinder geboren zu haben. Und die Enkel? Sie erwartet wohl eine schwere Zeit. Aber vielleicht können sie auch alles wieder zum Besseren wenden?
Mein Satz ist Ausdruck meines heftigen, wirklich sehr heftigen Kopfschüttelns …