Heute gönnte ich mir eine ganze Menge davon.
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Am Vormittag ließ ich mir die Badewanne ein – und durch geschickten Einsatz der Brause erzeugte ich mir einen übergroßen Berg Schaum über dem Wasser. Dann stieg ich hinein in die Wolke. Im sonntagsstillen Hochhaus, im neunten Stock griff ich irgendwann nach der Seife. Und dann ließ ich mit nassen Händen Seifenlauge auf den Schaum tropfen. Danach konnte ich fast zehn Minuten dieses Kindheitsgeräusch hören und sehen: Das leise Knistern, wenn die Bläschen platzen, und die weißen Flecken in dem schwindenden Schaumberg auf meinem Badewasser. Das Knistern. Dieses besondere Knispeln. Könnt ihr es auch hören?
Erinnerung des Tages:
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da mußte eine Füllung der Badewanne für zwei Erwachsene und zwei Kinder reichen, einmal pro Woche!
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 13. Oktober 2024 mit einem Bild, mit der Zeit und dem Geräusch in der Wanne, mit Ideen auch für die Weihnachtszeit.
© 2024 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Leise, leise, ich kann es hören …
Und es war ein besänftigender Klang …
Das höre ich aber sowas von… ☺
Es klingt sehr schön, nicht wahr?
oh ja…. dieses Geräusch kenne und liebe ich auch.
Donnerstag war Badetag, und wir waren drei Kinder in der Wanne!
Nach dem Baden stand das Wasser zentimeterhoch im Badezimmer…
Ich war es, der den Badeofen heizen durfte!
Die Erinnerung des Tages teile ich. Ich war das zweite Kind; wenn ich an der Reihe war, schwammen weiße Flöckchen auf dem Wasser. Ich habe es überlebt.
Sonderbar angenehme Erinnerungen, die auch abschrecken – nicht wahr?
Ich durfte als ältestes Kind und einziges Mädchen die Wanne zuerst benutzen, danach wurde ein bisschen warmes Wasser zugelassen und meine zwei Brüder waren an der Reihe. Nach denen wäre ich nie in die Wanne gestiegen, denn einer pinkelte fast immer. Wahrscheinlich animierte das warme Wasser dazu, keine Ahnung.
Ein Witz aus meinem Heimatdorf: Nach dem siebenten Kind durfte das Weib endlich vor ihrem Mann in die Wanne steigen, alleine!