228–2024: Garstufe

Ich überlege noch, welche Beilagen passen könnten.

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Sommerstarre. Trockenstarre. Kopfschmerzen, trotz wirklich ausreichenden Trinkens. Empfinden dumpf – bis auf irrsinnigen Juckreiz. Mückenstiche aus der Nacht dazu. An unerreichbaren Stellen meines Körpers.

Es sollen die ersten Weihnachtsnaschereien in den Geschäften zu finden sein, ich sah noch keine. Aber wenn, dann werde ich mir einen riesigen Vorrat an Spekulatius zulegen. Bis dahin – entschuldigt das bitte – werde ich auf Sparflamme im eigenen Saft köcheln.

I'm well done. Vielleicht mit Gurkensalat dazu?

 

Erinnerung des Tages:
Im Sommer gab es oft saure Milch (Dickmilch). Nicht-pasteurisierte Milch (nur diese gab es damals zu kaufen, in Glasflaschen mit Aludeckel) „verdarb”, wurde kühlgestellt und dann mit Zucker bestreut gelöffelt.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 15. August 2024 mit dem relativ erfrischenden Morgen, mit Buttermilch aus dem Kühlschrank, mit der mir erteilten Erlaubnis zum Durchhängen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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6 Kommentare zu 228–2024: Garstufe

  1. Elvira sagt:

    Wir nannten das immer Satte. In Bayern haben wir die Milch frisch von der Kuh, von der Bäuerin nur durch ein Sieb gegossen, warm getrunken oder eben zur „Satte“ werden lassen. Dann Heidelbeeren aus dem Wald und etwas Zucker dazu, Mann, war das lecker! Ist heute leider nicht mehr möglich, nicht mal mit der Milch von unserem Bauern am Rande der Stadt.

  2. Gudrun sagt:

    Rohmilch könnte ich kaufen, bei der Agrargenossenschaft Kitzen, gleich am Stadtrand bei mir. Nach dem Melken wird die Milch gekühlt und kann an der Milchtankstelle in Glasflaschen gezapft werden. Sie ist unbehandelt und nur so, quasi ohne Umwege von der Kuh, darf sie unbehandelt bleiben. Würde man sie transportieren müssen, muss sie zumindest kurz erhitzt werden. Im Hofladen hatte ich nachgefragt nach unbehandelter Milch. Ich wollte immer mal buttern und auch Käse machen, schaff es aber gerade nicht. Die Dickmilch allerdings mag ich nicht. Da hab ich mich schon als Kind verweigert und deshalb wurde bei uns aus saurer Milch Käse gemacht.

  3. Ich habe die Dickmilch auch immer geliebt, jetzt kann man höchstens noch Buttermilch bekommen und die schmeckt auch etwas bitter nach!

    • Der Emil sagt:

      Hier um die Ecke ist ein russischer Laden, ein „Магазин”, in dem es auch kyrillisch beschriftete Buttermilch im Plastebecher gibt; ich bilde mir ein, sie ist besser als die von Penny zB.

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