Aus dem weiten Bereich der Kulinarik.
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Wiedereinmal stolperte ich über eine Phrase, eine Redewendung, die scheinbar tatsächlich nur aufs Essen bezogen verwendet wird: Etwas ist zäh wie eine Schuhsohle (meist Fleisch).
Wer war wohl der erste Mensch, der eine Schuhsohle kaute? Oder: Wie kommt ein Mensch auf diesen Vergleich? Meine Idee: Schuhsohlen waren (und sind auch heute manchmal noch) aus Leder. Genau diese Redewendung gibt es ja auch: Das ist zäh wie Leder. So mag es denn vorgekommen sein, daß Leder ein zu schwacher Begriff war, der Spruch noch markiger werden sollte. Beleidigender sogar. Da war das Fleisch dann eben so zäh wie eine lederne Schuhsohle … Und weil das zu lang war, wurde es um das Adjektiv verkürzt: zäh wie eine Schuhsohle.
Ja, ich denke, so kann es gewesen sein. Nein, ich habe heute nicht gesucht nach der Herkunft des Ausdrucks – heute bin ich mit meiner eigenen Erklärung zufrieden. Vielleicht aber sehe ich morgen nach und lasse mich dann eines Besseren belehren.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Bücher aus zwei Paketkartons stellte ich – ohne wie sonst üblich vorher nochmal auszusortieren – in eine #PublicLibrary.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 19. Juli 2024 mit einem erfüllten Wunsch, mit den in einen Öffentlichen Bücherschrank gebrachten Büchern, mit den Numiroso.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


https://youtu.be/u65lvwfTPtM?si=jzznO8XyD5XLbOxs
Mir ist bei deinem Beitrag Charlie Chaplin eingefallen, der in Gold Rush seinen Schuh gegessen hat.
Es soll auch Leute gegeben haben, die einen ganzen Besen verspeisten …
Ich schaue auch nicht nach, denn deine Erklärung scheint mir sehr schlüssig.