202–2024: Lyrisch

Und es reimt sich auch heute noch.

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Ich und du
Friedrich Hebbel (1813 –1863)
 

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht,
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratst aus meinem Traume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

 
 

 

Ach, wie schön doch dieses Gedicht ist. Romantisch. Jede Strophe könnte auch für sich alleine stehen …

 

Erinnerung des Tages:
Ich las heute einen Satz, der mir mal geschrieben wurde und etwas mit Regen und Aussteigen und einem Bahnübergang zu tun hatte.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 20. Juli 2024 mit einer Überraschung am Morgen, mit dem Unterwegssein, mit einem unerwarteten Einblick.

Das Gedicht ist gemeinfrei.

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Kommentare zu 202–2024: Lyrisch

  1. Sonja sagt:

    Unterwegssein ist fast immer gut für uns Menschen, so wir doch dafür gemacht sind!

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