113–2024: Alltag

Es war heute doch nicht der typische Montag.

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Montag. Viel Hausarbeit diesmal, Wäsche vor allem, die gebügelt und weggeräumt wurde, und gewaschen wurde auch. Wenige Ideen am Schreibplatz, aber Lesezeit genossen. Von den für heute geplanten vier weiteren Dingen waren 2 ½ & ½ schon zur Mittagszeit erledigt, und eine der übriggebliebenen Hälften ist auch geschafft.

Auch ich war geschafft, versuchte einen Mittagsschlaf, jedoch vergeblich. Irgendwie war ich unruhig, zappelig – und ich weiß nicht wieso. Nachdem ich mich jetzt drei Tage nacheinander nur von zwei Keksen, einem Eisbergsalat, zwei Zwiebeln und etwas Essig und Öl täglich ernährt habe, gab es heute wieder Brot mit Belag.

Die zur Hälfte noch nicht geschaffte Sache habe ich ausgeweitet, das wird diese Woche noch zu tun sein. Und ein Bürokratiescheiß muß bald erledigt werden. Bäh. Es zeigte sich mal wieder, daß die Archivierung von Behörden und Unternehmen auf die Bürger und Kunden abgewälzt wurde. Und wehe, ich schicke das Geforderte nicht innerhalb sehr kurzer Zeit …

Jetzt (der Zeitpunkt hatte früher den Namen „nach der Tagesschau”) sitze ich mit einem mobilen Endgerät neben mir am Schreibplatz. Und ich denke gerade über morgen nach. Ich hätte tatsächlich Lust, einfach mal so irgendwohin zu fahren, kann mich aber bis jetzt nicht für ein Ziel entscheiden. Vielleicht fahre ich auch erst an einem der folgenden Tage dieser Woche? Ja, das ist wahrscheinlicher. Eins muß ich aber heute noch erledigen: Medikamente stellen für die nächsten sieben Tage. Wenn ich das nachher noch mache, habe ich die Arbeit nicht morgen Vormittag.

Alltag hier im neunten Stock, zwischen Rechner und Buch und Atmen und all dem anderen, das immer und regelmäßig sein muß. (Jetzt: hochgeladen, Fehler entfernt, planen auf in drei Minuten.)

 

Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Eine weitere Ladung Schachteln und Kartons ist im Altpapier (jahrelang aufgehobene von der Sorte „kann-ich-irgendwann-noch-brauchen”).

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 22. April 2024 mit den erledigten Dingen, mit dem nächsten Plan, mit dem Gelesenen.

© 2024 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Kommentare zu 113–2024: Alltag

  1. Elvira sagt:

    Pläne sind so eine Sache bei mir, meistens schmeiße ich sie wieder um. Selbst so profane wie Essenspläne sind kaum erfüllbar. Diesen Gedanken „Morgen fahre ich aber irgendwo hin, raus, ins Grüne, Museum o.ä.“ habe ich auch manchmal. Dann bin ich ganz euphorisch. Und dann finde ich doch wieder Gründe, die das vereiteln. Bei dir wird es hoffentlich klappen!

    • Der Emil sagt:

      Nicht umsonst habe ich gleich erwähnt, daß es an anderen Tagen wahrscheinlicher ist. Der Plan bei mir lautet also nicht „morgen”, sondern eher „in den nächsten Tagen”. Und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn es Überträge in folgende Tage gibt. Zu oft Weitergeschobenes war dann einfach nicht wirklich wichtig.

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