Woher der Unterschied zwischen früher und heute?
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„Jaaaa, früher – da ging sowas noch!” Wie oft ich diesen Satz in letzter Zeit doch hör(t)e … Er wird in so ziemlich allen Gebieten menschlichen Lebens immer wieder geäußert, mündlich und schriftlich. Und ich steh da und frage mich, aus welchen Gründen sowas heute nicht mehr geht. Egal was. Zu Fuß gehen. Draußen spielen. Den Nachbarn helfen. Seinen Müll mitnehmen und zuhause entsorgen. Bus und Bahn nutzen statt eines Autos. Getränke in Glasflaschen statt Plasteflaschen oder Dosen kaufen. Das Smartphone einfach einmal für eine Nacht oder einen ganzen Tag ausschalten. Und was es sonst noch so an sowas gibt: Lachen, Lächeln, gemeinsam Singen, die Seele baumeln lassen, sich berühren …
Wäre nicht Einfach machen! viel besser als der Anfangssatz? Dann wäre das Leben sicher auch wieder viel interessanter.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 02.04.2022 viele Besucher, heißen Met und Quarkbällchen, jetzt am Lagerfeuer sitzen.
Für morgen zog ich die Tageskarte Fünf der Kelche.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Einfach machen geht immer, man muss es nur wollen. 🙂
Es tut mir leid, aber da kann ich Dir nicht wirklich zustimmen.
Manches wird so beschwerlich, daß es wirklich nicht mehr machbar ist.
Und wir können gute, neue Traditionen auch schaffen.
Jetzt.
Ach ja, ich bemühe mich sehr. (Und heute waren zwei Menschen da, die sich noch vor Ort nach Möglichkeiten erkundigten, die alte deutsche Handschrift zu erlernen.)
Mit zunehmenden Alter wird aus „Einfach machen“ leider immer öfter ein „Nur noch schwer zu machen“ bis „Das geht leider gar nicht mehr“. Da muss man dann schauen, dass man einfach das macht, was noch einfach machbar ist.
Genau.
Und deshalb (z. B.) fahre ich zu solchen Märkten und erheitere mit meinen Schnorren und den darin verpackten Tatsachen die Menschen. Es war einfach wieder toll.