Zum Anhören, beinahe fremdsprachig.
To get a Google translation use this link.
Heute gibt es, weil #HandaufsERZ (in Zusammenarbeit mit Pochwark) gestern die EP „Frieher” (Früher) veröffentlichten, einfach nur Musik. In erzgebirgischer Mundart, sparsam instrumentiert und aufs genaue Hinhören aus ist „Viel ze zeitig”:
Der Refrain (Schreibweise kann vom Original abweichen, ich nutze die mir eigene Art) lautet:
Es is noch viel ze zeitich, noch viel ze frieh.
Velleicht leecht sich dr Tog aah nochmol hie?
De Sonn gieht wieder unner, de Vugln horngn.
Se tätn sich raacht wunnern ieber su enn Morngn.
Den muß ich – glaube ich – nicht ins Hochdeutsche übersetzen, das kann sich wohl jede:r erschließen. Und das leicht zu findende „ Ich wart auf’n Winter” mag ich noch mehr, das ist nämlich schon einige Zeit mein Lieblingslied von #HandaufsERZ. Ganz esu wie bei denne beedn tät's net klinge, wenn iech sette Lieder singe tät, oder eweng ähnlich wär's schu. 's is halt in Aarzgebirg wie ieberol: De Sprooch ännert sich vun Dorf ze Dorf gedsmol eweng …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 13.11.2021 waren positiv die gehörte Musik, Spaghetti Carbonara (ich gestehe, ich hab Gouda draufgerieben), am Abend der Sehnsucht nachgegeben und noch mehr Musik gehört zu haben.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Schwerter (Bereitschaft, mich neuer Situation zu stellen).
© 2021 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


grossartig – ich danke dir für den tip!