Und ein wenig Größenwahn.
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Ich habe noch ein zweites kleines Büchlein aus DDR-Zeiten, in dem ich zur Zeit hin und wieder lese. Es ist Hiltrud Linds „Das Weltbühnchen. Umweltfreundliche Limericks von (A)lbacete bis (Z)ossen”. Knapp hundert Seiten alphabetisch nach dem Wichtigsten der kurzen Gedichte geordnete Schmunzler sind enthalten. Auch dieser da, welcher der erste zum Buchstaben T ist:
Hygiene
In Teterow wäscht der Herr Schwand
recht selten Hals, Füße und Hand.
Er riecht nicht sympathisch,
doch schrubbt er fanatisch
sein herzliebstes Kind – den Trabant.
Hiltrud Lind: Das Weltbühnchen. Umweltfreundliche Limericks von (A)lbacete bis (Z)ossen. S. 69
2. Aufl.1983 © 1982 Eulenspiegel Verlag, Berlin (DDR)
Lizenz-Nr. 540/123/83 · LSV 7005 · Bestell-Nr. 620 537 8
Ich gestehe, daß einige sehr gewöhnungsbedürftige Schreibungen das Lesen im ersten Moment etwas schwierig machen. Aber wenn diese z. B. englischen Schreib- erstmal in Sprechweisen umgewandelt sind, machen auch sie Spaß. Ja, es war immer eine kleine Freude (Worchester – dorchester), wenn ich hinter das Geheimnis gekommen war!
Kinderbuchautorin war Hiltrud Lind. Ich fand ein paar ihrer Bücher in diversen Verkaufs- oder Leseportalen. Aber es gibt keinen Wikipediaeintrag, leider, obwohl sie doch ein Buch über mich schrieb: „Ein Riese namens Emil” …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 03.11.2021 waren positiv ein erledigter unschöner Termin, zehn weggebrachte Bücher, (schonwieder) Gehacktesstippe mit Kartoffelbrei.
Die Tageskarte für morgen ist XX – Das Gericht (noch fehlt der Mut, der inneren Stimme zu folgen, aber es ist Zeit dazu).
© 2021 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Lustig: gefaellt mir. 😉
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