Nach dem Nichttag kommt der Alltag (zurück).
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Hab ich schonmal über Corona gemeckert? Also: Über CoVid19 und die damit zusammenhängenden Dilemmata? Ja? Nein? Ich bin mir nicht sicher und zu faul zum Nachsehen. Und keine Sorge, ich werd's heute ganz sicher nicht tun. Ich bin des ganzen Geweses und all der Idiotien und Idioten einfach nur noch überdrüssig …
Nach dem gestrigen Nichttag ging heute alles wieder „seinen sozialistischen Gang”, wie es früher ironiefrei gesagt worden wäre. Ohne Tiefen und ohne Höhen verlief der Montag. Zwei Amtsschreiben mußten beantwortet werden, die Formulierung eines Widerspruchs steht noch aus und hat noch Zeit. Das Schreiben gelang auch wieder, ich habe einen zweiten Text für den Adventskalender fast fertig. Der Kaffee schmeckte, die Kekse auch und die Numiroso. Es landete auch wieder eine Klappbox voller Altpapier im entsprechenden Container. (Ihr glaubt nicht, welch Erfolg das war und ist, nur noch einen einzelnen Tag so besch…eiden verbringen zu müssen.)
Außerdem habe ich heute CDs sortiert, Musik-CDs. Von denen haben sich im Laufe der Zeit einige bei mir angesammelt bei Unters-Volk-Schmeißungen auf Konzerten u. ä Veranstaltungen und aus Bestandsbereinigungen von Bibliotheken und natürlich auch vom Radio, bei dem ich Sendungen mache. Ehrlich gesagt: Manche, die meisten davon habe ich lediglich einmal angehört und dann nie wieder. Wozu also sollen sie noch in meinem Schrank stehen oder auf irgendwelchen ominösen Stapeln herumliegen? Im Ergebnis habe ich ungefähr 60 CDs in einen Beutel sortiert und werde die nach und nach in die öffentlichen Bücherregale freilassen. Feiner Punk, gut gealterter Pop, Kunstmusik und vieles Anderes finden vielleicht neue Freunde, die solche Musik gern anhören. Morgen stelle ich dann auch einige Bücher dort ab – und ich werde versuchen, keines mit nachhaus zu nehmen.
Ha, seht ihr: Ich mache wieder Pläne, ich war sogar eine Stunde draußen unterwegs, es gaht mir also wirklich besser.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 08.11.2021 waren positiv die zwei erledigten Scheiben, zwei verschwundene CD-Stapel, zwei Ferngespräche.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe (gegen übertriebene Angst vor Neuen angehen).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Schön, dass es dir wieder besser geht und du voller Tatendrang bist. Es freut mich sehr, das zu lesen! Und die Besucher(innen) des offenen Bücherregals werden sich auch über die vielen neuen Exemplare freuen, ob Buch oder CD.
Dir viele Grüße und einen schönen Tag!
Gefällt mir, stürmisch gesagt…;-)
Schön, dass es dir wieder besser geht. Bei so viel Freigebigkeit „natürlich“ eine Kleinigkeit! <3
Liebe Grüße
Helmut