Gedanke im Nachgang zu einer “unvernünftigen” Tat.
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Es ist – so hoff' ich inständig – dem Menschen, jedem Menschen unmöglich, nur und ausschließlich aus der Vernunft heraus und nach den Vorgaben der Vernunft zu handeln und zu leben.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 15.08.2021 waren positiv notierte sonderbare Gedankenfetzen, eine wiedergefundene Kladde (hatte sich vor mir versteckt), lesen wie früher: mit Zettel und Stift neben dem Buch.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Kelche.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Deine Hoffnung ist nicht unbegründet!
Liebe Grüße
Helmut
Und trotzdem zweifle ich manchmal an ihr.
Was du da so inständig hoffst, ist doch wohl selbstverständlich. Wir nix Automaten,mal etwas unqualifiziert, wie ich es so gerne bin, ausgedrückt!
In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Person, die ausschließlich „vernünftig“ zu agieren versucht. Zwar weiß ich um den Grund/die Ursache dafür, aber verstehen kann ich es nicht.
Dafür sind wir doch Menschen, dass wir auch Dummheiten machen, Spaß haben, Leid erdulden, wütend, glücklich, traurig sind …
Ja. Zu all dem: Ja.
Nur wird von vielen „Unvernünftigen“/“unvernünftig Handelnden“ immer wieder „von allen anderen“ exakt diese Vernünftigkeit gefordert. Das geht mir sowas von gegen den Strich …
Manchmal fühlt sich vernünftig einfach nicht gut an.
Und wie oft habe ich hinterher, nach der „unvernünftigen Tat“, festgestellt, dass das Unvernünftige das Richtige war!
Da war mein Bauch „vernünftiger“ sprich weitsichtiger/klüger als der Kopf (und die Köpfe der anderen).
Ermutigend! Leider trau ich mich nicht immer, meinem Bauchgefühl zu trauen…