2020-326 — Krisengedanken

Aus verschiedenen Zeiten und Kladden zusammengesucht.

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Was für eine furchtbare, zerstörerische Kraft die Gewohnheit doch sein kann: Im Zusammenleben erschöpft sich beinahe alles in einem sträflichen Gleichmaß, in immer wiederholter Wiederholung. Und wir hören auf zu versuchen, auszuprobieren und zu entdecken. Die interessanten Teile des Lebens schwinden dahin.
 


 
Wir Menschen, also zum Beispiel ich, ignorieren die Tendenz das Alltags, uns, also mich, auf vielen Gebieten einzuengen. Ja, wir fühlen diese Enge, ich also auch. Und einige, die ihr in irgendeine Beziehung zu entfliehen versuchen, fühlen sich darinnen noch mehr eingeengt – mir ging es oft so.
 


 
Meine Befürchtung: In unseren Beziehungen beobachten wir uns viel zu genau, viel zu mißtrauisch. Ist es wirklich hilfreich oder gar notwendig, alles zu sezieren und zu analysieren? Haben die Menschen … Habe ich verlernt oder versage ich mir gar, andere Menschen, einen anderen Menschen als eine wertvolle Ergänzung des eigenen Ichs anzusehen?

 

Drei Aussagen aus drei Beziehungskrisen (bzw. jeweils zum Ende einer Beziehung) …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 21.11.2020 sehr preisgünstiger Blumenkohl im Einkauf und als Abendessen, eine unerwartete und sehr nette Unterhaltung, eine Menge Vitamine in Clemetinenform.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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6 Kommentare zu 2020-326 — Krisengedanken

  1. Ulli sagt:

    Gute Fragen, Emil…

  2. Corinna sagt:

    Ach, ist das deprimierend…

    • Der Emil sagt:

      Es sind wohl (für mich) Erkenntnisse, die ich gewann und im weiteren Leben nutzte und nutze. Sozusagen weiß ich jetzt darum und kann diesen Dilemmata ausweichen.

  3. Corinna sagt:

    🙂 .. und das ist das Wichtigste: etwas Nützliches aus den Erkenntnissen abzuleiten. Dann ist auch das Deprimierende der Situation nicht umsonst durchlitten.

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