2020-230 — Das Salz

Eine fast gespenstische Tanzszene.

To get a Google translation use this link.

 

 

Ich sah ihnen nach dem Gewitter eine Weile zu, den beiden Menschen, die zu unhörbarer Musik über den Weg am Flußufer tanzten. Ihr Abschied voneinander war ein schneller, für mich als Zuschauer sogar ein ziemlich schüchterner schneller. Er rief ihr im Weggehen noch nach: “Aber diese Regentropfen, die Dir übers Gesicht liefen, schmeckten salzig!”

 

 

Von hinten nach vorn hab ich die Sätze so notiert …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 17.08.2020 aussortierte und entsorgte Hosen, viel Gelesenes, süßer Hirsebrei.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Kelche.

© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2020, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Kommentare zu 2020-230 — Das Salz

  1. wildgans sagt:

    Filmreif!

  2. Gudrun sagt:

    Eine wunderbare Momentaufnahme so gut und schön beschrieben, leicht und doch so tiefsinnig.

  3. Elvira sagt:

    Wie das Ende eines Films, das ich ihn nicht mag. Wie geht es weiter? Oder der Anfang. Was geschah davor? Ich bin ungeduldig geworden. In einem Buch würde ich vorblättern, einen Film vorspulen. Bei einer kurzen Episode, wie von dir geschrieben, öffnet sich ein Füllhorn voller phantastischer Möglichkeiten….

  4. Ja. Wunderschön.

Antworte auf den Kommentar von Der Emil Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert