Kompromisse führen nicht zur Anerkennung von Notwendigem.
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Wenn eine Notwendigkeit aber nur daher kommt, daß andere Menschen meinen, genau dieses “Notwendige” sei Voraussetzung für ein “gelungenes” Leben: Woher die Gewißheit, die Vermessenheit anzunehmen oder festzulegen, daß ich mein Leben nur dann für gelungen halten darf und kann, wenn ich mich verbiege und nach fremden statt nach eigenen Zielen strebe? Ich brauche nicht all die Dinge, die andere Menschen für überlebenswichtig erachten. Es bringt mir nichts, wenn ich mich in irgendeinem Sport quäle, das hasse, was ich da tu, es aber trotzdem tun muß, um irgendwo dazuzugehören. Noch habe ich selbst genügend Verstand, um meine eigenen Entscheidungen für mich zu treffen. Und das alles dann so zu gestalten, daß ich mit meinem Tun und Verhalten niemand anderem Schaden zufüge. Ich habe keine Lust, irgendwelchen Möchtegern-Leittieren zu folgen, die exakt keine Ahnung haben von dem, was mich berührt und wessen ich bedarf.
Kann sein, daß ich ein eigensinniger Eigenbrödler bin, der sich einen Dreck um so manche faulen Kompromisse schert.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 07.08.2020 ein abgelehnter Kompromiß, lauwarmes Duschen, einige hundert gelöschte Duplikate.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich bin da ganz deiner Meinung Emil.
Was soll ich mit all dem was andere meinen haben zu müssen.
Solange ich zufrieden bin und so lebe wie es mir passt, habe ich alles richtig gemacht.
Aber ich war noch nie ein Mitschwimmer. Der eigene Kopf und das selbstständige Denken ist mir ganz wichtig, die Meinung anderer nicht so sehr.
Möchtegern-Leittiere, was für ein treffender Ausdruck. Der Umgang mit ihnen kann ganz schön anstrengend sein.