Immer wieder dasselbe und immer wieder anders.
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Daran stoßen. Darüber stolpern. Schmerz. Als Gewicht. Als Schmuck. Als Last. Als Baumaterial. Als Waffe. So vielseitig. Mancher Stein ist kantig, schartig, wehrt sich beinahe gegen das Berühren und Anfassen. Ein Stein ist kalt. Nicht aber, wenn der Stein ein sanfter Handschmeichler ist. Rundgeschliffen von Wind und Wasser über all die Zeit seiner Existenz. Und als Handschmeichler ist der Stein auch ganz schnell nicht mehr kalt. Er nimmt die Temperatur der Hand an, in der er liegt. Die Altvorderen nutzen Ziegelsteine (die im ursprünglichen Sinn keine Steine sind) oder davor irgendwo gefundene große, glattgeschliffene Steine in der kalten Jahreszeit als Wärmsteine. Die lagen eine zeitlang im Feuer oder im Backofen oder auf dem Herd. Wenn sie dann eine erträgliche Temperatur erreicht hatten, wärmten die Menschen damit ihre Bettstatt etwas an.
So mancher Stein hätte, könnte er sprechen, gar wunderliche Geschichten zu erzählen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 10.07.2020 ein benutzbar gemachtes Bügeleisen, viel erledigter Kleinkram, der beginnende ruhige Abend.
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Kelche.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Hast du einen solchen Stein immer bei dir? Und wärmt er deine Hände?
Nein,, nicht immer dabei, aber als Kind, da war in irgendeiner Hosentasche immer ein Stein. Allerdings liegt jetzt einer, ein kleiner, irgendwo im Schrank …
Naja, die Inhalte der Hosentaschen von Jungs sind wahrscheinlich immer irgendwie ähnlich. Bei mir polterten Steine, Schrauben, Sonstiges immer mal in der Waschmaschine herum als der Jan noch klein war.
Wärmende Steine im Bett kenne ich noch von meinen Großeltern! Als Kind fand ich das befremdlich.
So aus den Jahren um 1970 kenne ich die als im Winter sehr angenehm hilfreich.