2020-138 — Erbe

Ach, wenn das nur endlich sicher bewiesen wäre.

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Manchmal fällt mir sehr deutlich auf, wie unterschiedlich Wahrnehmung, Kommunikation, Respekt und Akzeptanz unter den Menschen “verteilt”, wie unterschiedlich sie bei den Menschen ausgeprägt sind. Ob das nur an Bildung und Erziehung und Erfahrungen liegt? Oder existieren vielleicht doch (teilweise) genetisch bedingte, vererbte Verhaltensweisen, die über den Instinkt hinausgehen? Also ererbte und nicht selbstgemachte Erfah­rungen, die das Verhalten der Menschen (mit-)bestimmen? Nun, immer dann, wenn mir diese Unterschiede auffallen und ich an diese Verer­bungs­hypothese denke, frage ich mich auch, was ich vererbt, weitergegeben haben kann (denn an der Erziehung und Bildung meiner Kinder war ich nur marginal beteiligt).
 
Nein, ich möchte damit nicht meine gemachten Fehler relativieren. Aber diese Idee …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 17.05.2020 selbstgemachter Eiersalat, selbstgemachte Mayonnaise (handgerührt), ausgelebte Faulheit.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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7 Kommentare zu 2020-138 — Erbe

  1. Sofasophia sagt:

    Recherchiere mal Epigenetik, einfach so als Anregung. Spannendes Thema.

  2. Elvira sagt:

    Dass Bildung nicht alles ist, sehen und hören wir jetzt täglich. Ich glaube, dass es die Menschen sind, denen wir uns anschließen, aus welchen Gründen auch immer, die viel Einfluss auf unser Werden haben. Der berühmt-berüchtigten schlechte oder gute Umgang. Besonders in den Jahren, die unsere Entwicklung als junger Mensch beeinflussen.

  3. Gudrun sagt:

    Vielleicht stellen sich deine Kinder diese Frage irgendwann auch und vielleicht bekommst du in dem Falle eine Antwort.
    Ansonsten gebe ich Elvira Recht: Bildung ist nicht alles. Freunde, Familie, Leben in Gruppen und Gemeinschaften prägen fast mehr.
    Gruß von nebenan.

    Ach ja: Ich habe heute ein Päckchen an dich abgeschickt. Selber geben konnte ich dir das ja nun nicht mehr. Kuck mal, ob du damit etwas anfangen kannst. Ich hatte nicht mal Zeit, noch einen Zettel dazu zu legen, weil es gleich und sofort von einem Helfer mit zur Post genommen wurde. Schreiben mit der Hand geht im Moment sowieso nicht gut. Deshalb hier der Hinweis. In die Tastatur hacken, geht noch.

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