2020-133 — Bequem

Wer beurteilt das schon unvoreingenommen.

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Es ist doch eine Art Flucht aus der Wirklichkeit, wenn ich mich in mehrere Bücher zurückziehe, in denen ich schöne Sätze lese und schöne Gedanken finde. Um mich vom Elend da draußen abzulenken: von meinem Leben, das ich lebe, und von dem, was passiert. Ich kann niemandem glauben, der mir erzäheln will, daß ich doch froh sein kann um mein Leben. Daß da doch nichts Anstrengendes ist in meinem Leben, ich es schön bequem habe. So so. Aber hat auch nur eine oder einer von euch ein so “bequemes” für nur ein paar Wochen gelebt, überlebt? Nein? Und dann wollt ihr wissen, wie das ist? Woher?
 
Und wozu denn auch …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 12.05.2020 Steaks, sortierte Zettel, Abgetipptes.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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9 Kommentare zu 2020-133 — Bequem

  1. piri ulbrich sagt:

    uuups, ganz schön viel Wut? Oder Frust? Oder Traurigkeit? Oder was?

  2. Nati sagt:

    Wer hat es dir denn vorgeworfen?

  3. Sofasophia sagt:

    Ach ja. Du. *mitfühlendandichdenkend*

    • Gudrun sagt:

      Oh, es gibt bestimmt Stunden oder Tage in deinem Leben, die dich fast erdrücken. Warum glaubst du, dass das niemand von uns weiß oder verstehen kann?
      Ach, Emil.

      • Der Emil sagt:

        Ich schrieb ja schon, daß ich eher allgemein jammere.

        (Und der Text hier ist auch eher eine Reaktion auf einen der uralten Zettel, und ob das, was darauf stand, vielleicht nur ein Zitat war, weiß ich nicht …)

  4. wildgans sagt:

    Niedergeschlagenheit, Sinnzweifel, kenn ich. Macht zum Glück keine Warzen. Vielleicht etwas Warten auf bessre Zeiten. Auf die Gefahr hin, dass ich Quark rede. Aber egal, ich schick`s mal los. Mit „schönen“ Grüßen

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