Nichts weiter als das Ergebnis einer Schreibübung.
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Drei.
Drei? Wie – einfach nur Drei. Was soll das heißen: Drei? Hä? Kilo? Meter, Stück, Watt, Grad, Steine oder: Hasen? Vielleicht auch Drei Uhr – aber mitten in der Nacht oder am Nachmittag? Manche völlig unpassende Antwort auf meine unausgesprochene Frage verwirrt mich sehr. Einwortantworten! Pah! Ja … Auch ich gebe immer häufiger Einwortantworten: ja, nein, gerne, niemals, Arschloch. Ich gebe es zu. Aber damit ist dann auch alles gesagt. Nur: Was soll dieses Drei? Bei Sieben hätte ich an das tapfere Schneiderlein gedacht mit seinen sieben Fliegen. Aber bei Drei: Aschenbrödel und die drei Haselnüsse? Drei Wünsche? Waren es nicht auch exakt drei goldene Haare?
Drei …
Gut. Vielleicht muß ich doch. Also noch einmal schreiben. Ein drittes Mal. Und diesmal direkt nachfragen. Moment. Ein drittes Mal. Da war doch was in Goethes Faust? Ahhhh. Ich komm nicht drauf. Egal. Ich schreib jetzt nochmal, in der Hoffnung, eine verständliche Antwort zu erhalten auf meine Frage.
Ja, da hatte ich mich wieder überschätzt, denn ich habe keine zwei Seiten geschafft mit den drei einzelnen Worten (Einwortantwort, Fliegen, Hoffnung), die mir bei Twitter zugerufen wurden). Und es wurde auch nichts aus einer weniger kryptischen Szene, denn alles Andere war zu groschenromanig (nein, das meine ich keineswegs abwertend, außerdem schrieb ich dazu bereits etwas) und wollte nicht rund werden. Am Ende blieb nur das hier übrig.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 02.04.2020 ein wenig bearbeitete Musik, ein vollgeschriebenes Schulheft (eines von den kleinen, dünnen), positive Gesundheitsnachrichten nach eine OP.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


das ist wieder mal ein Wink mit dem Zaunspfahl – grins – bitte nicht veröffentlichen