2020-015 — Verstecken

Die Frage, ob es noch so ist oder “nur” so war.

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Vor wem oder was glaube ich mich verstecken zu wollen oder verstecken zu müssen? Nein, unsichtbar sein möchte ich nicht, aber Teile von mir sollen bloß nicht auffallen, niemandem auffallen, nirgends wahrgenommen werden. Also will, möchte, muß ich mich oder wenigstens Teile von mir verstecken. Glaube ich seit einiger Zeit. Glaubte ich für einige Zeit? Seit langem nämlich frage ich mich schon, ob das sinnvoll, zielführend, notwendig, hilfreich für mich oder andere Menschen sein kann bzw. ist.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 15.01.2020 das ausgelesene Buch Nr. 4 im #Buchjahr2020 (Wußtet ihr, daß Tuscholski in “Schloß Gripsholm” einen FFM-Dreier beschreibt?), eine Fahrt mit der S7, sortierter Papierkram.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Kommentare zu 2020-015 — Verstecken

  1. Elvira sagt:

    Ich glaube, wir verstecken immer Teile von uns. Und nicht immer die selben vor allen Menschen, sondern ganz individuell.

  2. wildgans sagt:

    Eine schlimme Zeit hatte ich mal, da durfte mich vor lauter Nichtgesehenwerdenwollen keiner mit meinem Vornamen ansprechen 🙁
    Das sind Phasen, wie alles, denke ich inzwischen…
    Gruß von Sonja

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